• Home
  • Info
  • Kontakt
  • Rebellenstützpunkt
  • Rss
     

    Cllhn – II

    28.01.2012 - 07:50

    [201 CDR und gratis Download]
    [http://www.myspace.com/cllhn]
    [http://de-de.facebook.com/cllhn?sk=wall]
    [http://cllhn.bandcamp.com/]

    Als ich beim raschen Überflug den kryptischen Bandnamen zusammen mit dem Bandfoto sah, vermutete ich hinter Cllhn eine intellektuelle Indicombo.Der löbliche gratis Download des Albums verriet mir, dass die Dresdner sich einem powervollen Hardcoresound verschrieben haben, welcher schon mit dem ersten Durchlauf keine schlechte Nummer machte.

    Die Tage flatterte dann die physikalische Version des Albums in meinen Briefkasten.Da Cllhn bis dato Neuland für mich waren überflog ich nun die Bandbiographie. Die Jungs rocken seit 2009 und haben schon ein Tape auf Power Trip Records. Dieses, ebenfalls als gratis Download erhältlich, gab ich mir vorab zur Einstimmung auf mein Review.
    Nach vorne gespielter aggressiver Hardcore mit Metalkante bietet sich mir, gar nicht mal so übel, aber irgendwie fehlte am Ende das gewisse etwas, um mich aus der Reserve zu locken.
    Personelle Veränderungen folgten, das Songwriting wurde ausgereifter und die Wahl im Berliner Hidden Planet Studio auf zu nehmen führte dazu, die Energie von Cllhn hervorragend als Tonkonserve zu verewigen. Die Wahl, die eher moshigen Gitarren gegen melodischere Riffs zu tauschen, steht den Jungs dermaßen gut, dass man das Gefühl hat sie hätten schon immer nach solch einem Sound gesucht. Die Dresdner haben sich keineswegs neu erfunden oder ihre Roots aus dem Auge verloren, sie punkten heute ganz besonders durch Spielfreude und Emotionen, so dass es eine wahre Freude ist. Schnelle Beats, Gesang mit nötigem Biss und nach vorne preschende Gitarren mit tighten Riffing. -II- versprüht eine Menge positive Energie und eine Aufbruchstimmung, die dem aktuell eher Metalcore, Sreamo und Postsound orientiertem Hardcore neuen Wind schenkt.

    In den 90ies wären Cllhn sicherlich eine angesagte Kombo gewesen, keine Ahnung warum ich bis dato nichts von ihnen gehört habe. Aus diesem Grund spreche ich heute eine uneingeschränkte Empfehlung aus. Prima Auftakt gleich zum Anfang des Jahres, ein echter Geheimtipp!

    Tracklist:
    The clean sweep
    this is for you, peggy o.
    One piece of your life
    Growing cage
    Bells of my home
    Fading
    The golden h
    The future

    Durchde


    Der Ofen ist aus…

    26.01.2012 - 09:01

    … und meine Begeisterung für die Star Wars Prequels ist schon lange erloschen.

    - Dennoch bin ich neugierig darauf wie Lucas die bevorstehende Umsetzung der Filme in 3D Technik auf der großen Leinwand rüber bringen wird.
    Nicht selten siegt die Neugierde vor der Vernunft und so habe ich mir den Starttermin von Episode 1 (den 9.2) in meinem Kalender vorgemerkt. Ob der Meister des Scifi weitere Veränderungen an den Filmen vorgenommen hat, ist bis dato noch nicht durchgesickert und die Vermarktung läuft ähnlich wie seinerzeit beim Clone Wars Kino Start, eher zurück haltend. Weniger Jar Jar Slapstick und Gebrabbel von Anakin dürfen wir sicherlich nicht erwarten. Dennoch wird uns Lucas auch 13 Jahre nach der Uraufführung in technischer Hinsicht mehr als überzeugen und uns werden sicherlich die Bilder förmlich wegblasen.
    Leider macht die tollste Technik keinen guten Film, geschweige denn eine gute Geschichte, und zum Ende werden mich die Defizite sicherlich rasch wieder einholen.

    Bis die klassischen Filme in aufpolierter Form ins Kino kommen ist noch lange hin und so muss man wohl in Sachen Star Wars mitnehmen was kommt. Oder evtl. besser doch nicht ? Hmmmm…

    Durchde


    In Time – Deine Zeit läuft ab

    23.01.2012 - 07:00

    -In Time- ein Endzeit Thriller aus der Feder von -Lord of War- Regisseur Andrew Niccol erzählt von einer fiktiven Zukunft, in der das Währungsmittel die Zeit ist. Das Zeit kostbar ist weiß jeder von uns, neben dieser Weisheit werden weitere gesellschaftskritische Töne des reellen Lebens in dem düsteren Streifen verarbeitet.
    Das Lebensalter ist auf 25 Jahre beschränkt. Nach der erreichten Lebenszeit fängt eine auf dem Unterarm geprägte Uhr ein weiteres Jahr an rückwärts zu laufen. Da Nahrungsmittel, Waren, Dienstleistungen ect. mit Lebenszeit bezahlt werden, ist ein verlängertes Leben den Gaunern und Geschäftsleuten überlassen.
    Darsteller Justin Timerlake spielt einen Flüchtigen aus der Unterschicht, welcher sich im Fortlauf der Story mit der Tochter eines „Zeit-Bankiers“ verbündet und in Bonnie und Clyde Manier durchs Land streift, sich gegen das System auflehnt und sich an den gespeicherten Lebenszeiten der Banken bereichert.

    -In Time- spricht eine kritische Sprache und zeigt eine Welt in kalter Stimmung. Andrew Niccol macht sich erst gar nicht die Mühe die Entstehung der Umstände zu erläutern und stellt den Zuschauer vor Vollendung seiner düsteren Visionen. Dadurch ergibt sich reichlich Material zur Interpretation und Spiegelungen auf Zeitgenössisches…

    Durchde


    Marathonmann – Die Stadt gehört den Besten

    21.01.2012 - 11:57
    YouTube Preview Image

    Marathonmann ist das neuste Signing auf dem Let it Burn Digital Label Acuity Music.

    Wer auf Matula, Captain Planet oder Duesenjaeger steht sollte sich die erste EP der Münchener unbedingt besorgen !

    Durchde


    Dinoshark – Das Monster aus der Urzeit

    20.01.2012 - 07:00

    Nachdem ich mir vor einigen Tagen den „Seeungeheuer“ Streifen Sharktopus gegeben habe, stand heute Dinoshark auf dem Plan.
    Der im Jahr 2010 veröffentlichte Film fand im Dezember sein DVD/Blue Ray Release.
    Der Trailer versprach eine Menge Action und reichlich Szenen des Hais, welche dermaßen übertrieben rüber kamen und mir den ein oder anderen Lacher abverlangten.
    Doch leider verschossen die Produzenten in der Preview reichlich Pulver und zeigten schon die besten Momente des Finals, des an einer mexikanischen Küste spielenden Films.
    Dennoch konnte mich der Film im großen und ganzen überzeugen. Der animierte prähistorische Hai sieht ganz ordentlich aus und ein wenig Blut gibt es auch.
    Der durch die globale Erderwärmung aus dem Eis der Arktis befreite Dinoshark gibt zwar nicht viel Stoff für eine wirklich spannende Story, dennoch kann die kleine Gruppe Jäger und einige überzogene Momente die Spannung einigermaßen aufrecht erhalten.

    Für Genre Fans nettes Material für zwischendurch, andere lassen besser die Finger von Dinoshark.

    Durchde


    Sideshow Commander Bly Review

    17.01.2012 - 07:00

    Mittlerweile hat Sideshow den Luxus sich in einem großen Pool diverser schon gefertigter Rüstungsteile zu bedienen und relativ kostengünstig neue Clone Trooper auf dem Markt zu werfen. Leider wird die Kostenersparnis nicht an den Kunden weiter gegeben, ganz im Gegenteil, der Verkaufspreis wurde erneut angehoben.

    Aber zum Trost lässt sich am Endprodukt des Commander Bly absolut nichts aussetzen. Sideshow bietet eine solide Fertigung und einem tollen realistischen Paintjob. Bly kann locker mit der Commander Cody Figur mithalten.
    Erneut gibt es wieder zwei Helme, und ein normaler Kopf neben reichlich Händen und zwei extra Füße. Leider wurde bei letzteren zweimal ein linker Schuh verpackt. Neben der Standard Langwaffe und Trooper Blaster erhält Bly zusätzlich zwei kurze Handfeuerwaffen, welche in den Hohlster gesteckt werden können.

    Durchde


    SS-Kaliert – Subzero

    14.01.2012 - 07:00

    [2011 People like you Records]
    [www.ss-kaliert.de]

    Wieder einmal war die Sampler Beilage des Ox Fanzines der Grund, dass sich meine Meinung über eine Band schlagartig geändert hat. Irgendwie brachte ich dummerweise in der Vergangenheit SS-Kaliert mit stumpfen Deutschpunk in Verbindung. Glücklicherweise konnte ich mein Vorurteil ablegen und bin heilfroh, dass mir das Album -Subzero- dadurch nicht verwehrt wurde.

    Auch wenn die 13 Songs mittlerweile ein paar Tage auf dem Buckel haben, höre ich sie heute immer noch mit Begeisterung. Ihr aktuelles Album verbindet die Rotzigkeit von Hammerhead und die toughen Elemente von Agnostic Front. Auf -Subzero- wird das ganze dermaßen flott und mit genialen melodischen Gitarrenparts gespickt, dass man sich gleich mit Begeisterung das Textheft schnappt, um lauthals mit zu singen. Die Szene und Gesellschaft kritischen Texte, teilweise in Englisch oder Deutsch vorgetragen, wurden um Anmerkungen im Textheft ergänzt. Inhaltlich nehmen die Duisburger mit dem provozierenden Bandnamen kein Blatt vor den Mund und shouten ihre Meinung gerade raus. Für meinen Geschmack hätte allerdings der textliche Ablauf etwas einfallsreicher ausfallen können. Dieses kleine Manko tut Subzero allerdings im gesamten keinen wirklichen Abbruch. Ihre Street Celebrity ist in jeder Zeile und durch jeden Akkord spürbar und klingt in keinem Moment aufgesetzt.
    Das I Tüpfelchen setzt Ralf Richter zum Ende des Albums mit einem In und Outro beim Track „Jetzt oder nie“, welches wie die Faust aufs Auge zur Stimmung des Songs und dem gesamten Album passt…

    Tracklist:
    01.Vorhang Auf
    02.Es Es-Kaliert
    03.Subzero
    04.Burn Down
    05.Sayonara
    06.Make Them Crash
    07.S********
    08.Der Parasit
    09.I.H.D.2
    10.Russian Roulette
    11.Unnerwegs
    12.Good News (Ladies & Gentleman)
    13.Jetzt Oder Nie!


    Durchde


    EA80 – Definitiv:Nein!

    11.01.2012 - 07:00

    [2011 Slow Boy]
    [www.ea80.de]

    Definitiv: Nein! Klarer kann eine Ablehnung kaum definiert werden. Unangepasst und kompromisslos in allen musikalischen Belangen beschreiten EA80 nun schon seit 30 Jahren ihren Weg. Vier Jahre sind seit ihrem letzten Album -Reise- vergangen und auch ansonsten machten sich die Mönchengladbacher eher rar und halten sich dezent im Hintergrund in allen Belangen.

    Wie gewohnt reiht sich auch diese Veröffentlichung schlicht und völlig unmodern zu den vorherigen Releases. Musikalisch wird ebenfalls erfreulicherweise kaum neues geboten und man wird wie gewohnt vor bösen Überraschungen verschont. Getragene Moll Akkorde treffen auf schlichten aber wirkungsvollen Punkrock. Fans der Band können mit Definitiv: Nein! eh nichts falsch machen und werden sich evtl. darüber freuen, dass sich wieder vereinzelt melodische und schnellere Nummern an Anlehnung der ersten Platten aufs Album gefunden haben.
    Neben dem gewohnten Märchenonkel Gesang Stil brüllt Junge ordentlich ins Mikro und untermauert die kritischen Lyriks zum trockenen und reduziert produzierten Sound der Band.
    Weniger ist nicht selten mehr und so beschränken sich EA80 wieder aufs wesentliche und präsentieren in unserer Reiz überflutenden Zeit eine herrlich unangepasste Platte für Nischenfreunde.
    Mit „Die Suche“ hat man sich am Ende der Platte dann doch noch in experimentellere Gefilde gewagt und legt ein 11-minütiges Werk aufs Parkett, welches in einer herrlichen Soundwand fast epischen Ausmaßes endet.

    EA 80 haben sich erneut selbst übertroffen!

    Tracklist:
    Fort von krank
    Definitiv: Nein!
    Zwischen 0 und 12
    Armer Arm
    Vor dem Untergang
    Ritalin 11
    Bestandteile
    Menschmaschine
    Die Suche

    Durchde


    ShowYourTeeth – World Denier

    08.01.2012 - 22:15

    [2011 Let it burn]
    [www.facebook.com/showyourteethrocks?ref=ts]

    ShowYourTeeth haben nach ihrem Debüt auf Let it Burns Digital Label Acuity Music nun mit -World Denier- ihren Einstand als physikalischer Tonträger beim Münchener Hardcore Label.
    Seit drei Jahren tourt die junge österreichische Band in jeder freien Minute und konnte sich in der Szene eine treue Fanbase erspielen und reichlich Kontakte knüpfen. So ergab sich, dass sich zur Studiosession Jonny OC von Liferuiner, Marcus Smaller von 3 Feet Smaller und Jojo Herbst von From Dawn To Fall einfanden, um Gastvocals bei zu steuern.

    Der „World Denier“ betitelte Opener des Albums beginnt für Hardcore Verhältnisse fast schon meditativ und lässt mit seinen dezent einsetzenden kehligen Screams zum Gitarrengeplänkel eine neue Facette des Post Rocks vermuten. Wut und Verzweifelung gepaart mit angenehmen Melodien habe ich bis dato in dieser Form eher selten vernommen.
    Mit dem zweiten Stück „Trapped sovereigns“ gewinnt der Sound an Fahrt, wird deutlich Hardcorelastiger und lässt in der Leadgitarre eine Vorliebe zum klassischen Metallrock erkennen. Das ganze wird von einem toughen Drumsound untermauert, der die anfängliche Harmonie in eine dunklere Richtung leitet. Circa 50 Sekunden später zeigen die Welten Verweigerer die Zähne und präsentieren eine unerwartete Überleitung zum Metalcore. Dieser wird mit zahlreichen melodischen Akzenten aufgelockert, zeigt sich jedoch oft zu trocken, klingt recht minimalistisch in den deftigen Passagen, welche nicht selten in einem zähflüssigen Downtune Gewitter zerfallen. ShowYourTeeth sind kompromisslos auf ihrer Art, überladen ihre Songs nicht mit übertriebenen Mosh Breaking, gehen aber leider ab der zweiten Albumhälfte vermehrt die Ideen aus. Schade die Jungs haben es technisch wirklich drauf und können in gewissen Momenten mit reichlich Atmosphäre punkten.
    Aber vielleicht wäre eine Mini CD mit den besten Songs des Albums doch die bessere Wahl gewesen ….

    Tracklist:
    World denier
    Trapped sovereigns
    Worthless
    Shut eyes
    Black wolves
    The person you’ve called is currently changing his life
    At least my phone bill is getting lower
    Catching colds at the top of the world
    Erase me
    Ossuary
    Shipwrecked


    Durchde


    Toxpack – Bastarde von Morgen

    05.01.2012 - 07:00

    [2011 Broken Silence]
    [www.toxpack.de]

    „Seid wann hörst Du Böhse Onkels“ wurde ich gefragt, als -Bastarde von Morgen-, das 2011er Output von Toxpack während der Arbeit lief. Ein anderer Kollege tippte in einem Instrumentalpart auf alte Toten Hosen. Hmmmmm, auch wenn ich mit den bösen Buben aus Frankfurt nichts zu tun haben möchte, erinnert der Sound der Berliner schon ein wenig an die olle Bande….
    Allerdings klingen Toxpack weniger angepasst und im Stadion kann ich mir die Streetcorler auch kaum vorstellen. Dazu klingen die Bastarde von Morgen einfach zu rau und orientieren sich eher am Streetcore als am gefälligen Deutschrock.
    Toxpack gelingt das Kunststück 12 Songs für jede Lebenslage eines kritischen wütenden Underdogs bereit zu stellen. -Bastarde von Morgen- erzählt Geschichten aus dem Leben, in denen man rasch zahlreiche Parallelen zu eigen und Unterstützung findet, in Momenten in denen man am liebsten alles hinschmeißen würde.
    Musikalisch fahren die Jungs ein metallisch rockiges Brett mit vereinzelnden Oi Punkroots. Gesangliche Unterstützung holte man sich jeweils für einen Song bei Roi Pearce von Last Resort und Paul Bearer von Sheer Terror, welche dem Album den letzten Schliff verleihen.

    Wenn nur das bekloppte Cover des Digipacks nicht wäre, dann würde ich -Bastarde von Morgen- bedenkenlos eine höchst mögliche Punktzahl aussprechen!

    Tracklist:
    01 Ludi Incipant
    02 Zehn
    03 An all die Dämonen
    04 Bastarde von Morgen
    05 Das Problem sind wir selbst
    06 Wunden der Zeit
    07 Heute so, morgen so
    08 Was uns verbindet
    09 Wenn Sehnsucht stirbt
    10 Profilneurotiker
    11 Uhrwerk
    12 E.B.S.C
    13 Libertas

    Durchde