Wenn Kill Kim Novak eine Woche nach ihrer genialen Köln Show nun auch in meiner Homebase zum tanze bitten darf der Durchde nicht fehlen!
Live im Zakk, zum Glück finden die Hardcoreshows im “Club” statt, alles andere wäre in der Großraumdisko sicherlich der totale Wahnsinn….
Mit am Start zwei Metal Bands, My Terror und Partisan die mir beide nicht bekannt wahren.
Gegen 20 Uhr fuhr ich durch den Regen Richtung Düsseldorf, das gute alte Zakk!
Lange nicht mehr dort gewesen.
Erinnere mich an die Show von Militant Mothers welche ich hier Anfang der 90iger bewundern durfte.
Ihr Sound prägte mich bis heute.
Allright, vor der Türe wartete schon die ersten Fans, in dem Club selbst war es allerdings recht leer.
Die Bands wahren bei Soundcheck , ich staunte nicht schlecht über die fette Anlage !
Smalltalk mit den Novaks und wieder die halbe Callejon Crew am Start.
Bastian erlaubte mir das hören eines Vorabmixes zum kommenden Album,ich kann Euch sagen da kommt was ganz großes !
Unglaubliche Metalcoresalven mit einem druckvolleren Gesang als gewohnt….
Back to basic :
Als erstes spielten My Terror welche für Asuras ein sprangen. (Hoffe ich sage jetzt die Wahrheit).
Death Metal der eher langweiligen Sorte, für meinen Geschmack zumindest.
Vielleicht kann ich mit dem Sound aber auch einfach nichts mehr anfangen.
Ihr Sänger welcher mich an Eminem erinnerte, versuchte zwar den Karren aus dem Dreck zu ziehen, jedoch seine Bandkollegen zogen es vor gelangweilt in ihren Ecken zu stehen.
Der Versuch war da, beherrschten ihre Instrumente, war aber einfach nicht mein Ding.
Als dann Partisan auf der Bühne standen und ebenfalls ihr Set mit Death Metal klängen eröffneten sah ich schwarz für die Novaks. Hätten die Soester Screamos vielleicht als erste Band spielen sollen?
Würden überhaupt noch Zuschauer bleiben, den anscheinend wahren nur Fans der Beide ersten Bands am Start….
Die Qualität des gespielten war erste Sahne , die Gitarristen beherrschten ihr Handwerk.
Nur ihr Sänger hätte besser seine dämlichen Ansagen aller Dummpunk Manier sein gelassen! Dieser schmälerte den Genuss Partisans auch mit seiner ziemlich dünnen Stimme.
Ich zog es vor mich mit Bekannten auszutauschen und genoss die Entspannte Atmosphäre im Zakk.
Der Laden war für meinen Geschmack ausreichend gefüllt und der Mix heute Abend war unglaublich gut.
Ein Hoch auf den Mischer!
Kill Kim Novak heute mal relative nüchtern, (Jungs verzeiht mir) ,beschlossen es den Kontakt zum Publikum zu suchen.
Indem sie ihre Instrumente vor der hohen Bühne aufbauten wirkte es recht Familiär .
Direkt mit ihrem ersten Songs hatten sie es geschafft mit ihrem abwechslungsreichen Screamosound das Publikum in ihren Händen zu halten.
In den vorderen Rängen wurde wild getanzt, Texte mitgesungen und jeder Song mit tosenden Applaus gefeiert.
Damit habe ich nicht gerechnet!
Ihr Sound war wie eine Bombe, etwas besseres hätten sie nicht bekommen können.
Diesen Sound im Underground und ich wäre einem Orgasmus nahe gewesen!
Die Band und Licht+Sound zogen alle Register und man wurde wieder eins.
Ja, es gibt nur ganz wenige Bands die es schaffen mich auf Ebenen zu katapultieren welche ansonsten nur Drogen ausrichten dürften….
Wie auch schon in Köln haben es mir ihre drei neuen Songs besonderes angetan.
Einer von ihnen hatte einen unglaublichen intensiven Mittelpart welcher Neurosis sehr Nahe kam.
Am Ende gab es noch eine Zugabe und alles war wieder viel zu schnell vorbei…..
x Durchde x