10 Jahre Heartcoretage in Wermelskirchen!
Warum fälschlicherweise immer noch Location Solingen für das Festival angegeben wird, die Antwort weiß nur der Wind …
Das Gesamtlineup an beiden Tagen war ausgewogen, hätte für meinen Geschmack in komprimierter Form auch an einem Tag präsentiert werden können.
Zu wenig Highlights meinem Geschmack nach….
Die Jährliche Anreise stellte sich erneut als “Abenteuer” heraus.
Die Umgebung wird von Städtischer Seite ständig umgebaut und die Zufahrt durch Umgehungsstraßen um verlegt.
Vor Jahren lag unser schönes AJZ noch von Bäumen umgeben in einem kleinen Waldstück, heute findet sich der bunte Fleck im Herzen einer Kleinstadt.
Time will change….
10-11 Bands und 15 Euro für das Doppelticket war nicht zu viel und alle Bekannten Gesichter wahren natürlich auch wieder da.
Handshake hier und ein Hallo dort, man ist nicht allein 
Für das Leibliche Wohl sorgte eine Veganekochgruppe und die obligatorischen Merchstände durften natürlich auch nicht fehlen!
Leider fanden die Verkäufe aufgrund der voran geschrittenen Jahreszeit nicht draußen auf dem Innenhof statt und drängten sich in der gut gefüllten Lokation.
Musikalisch sind mir an den zwei Tagen folgende Bands in Erinnerung geblieben:
Samstag:
Meinen Geschmack trafen Lavatch.
Chaoscore mit Rock`N`Roll Kante.
Die Kapelle mit ex.Engrave Gitarristen zauberte ein intensives Set inklusive flächendeckender Sounds.
Hecktisch wütende Parts in den ruhigeren Momenten leichte “Grade” Anleihen.
Lavatch muss ich unbedingt im Auge behalten….
Die göttlichen Zann aus dem Osten präsentierten einen Sprengsatz aus chaotischen/brutalen Bulldozer Core.
Aufgrund misslicher Umstände in der Umbaupause hatte der Mischer keine Möglichkeit einen perfekten Sound für die Band zu zaubern.
Zann konnten jedoch mit ihrer wüsten Bühnenpräsents überzeugen.
Kauft euch die neue Platte, Hardcore form the Hearth!!!!!!!!!!!!!!!
Ebenfalls sehr Eindrucksvoll präsentierten sich Seein Red.
Die alten Herren aus Holland spielen einen gesunden Mix aus Punk und Hardcore so wie sie es schon seit etlichen Jahren machen.
Ihre Ansagen untermauerten diePolitischen Lyriks, schön das es immer noch Bands mit Message gibt…
Seein Red heute schon eine Legende ….
Mit dicken Ohren und durch peitschenden Regen führen wir nach fünf Liveacts zufrieden nach Hause …
Der 2. Tag des Events bot sechs Bands aufgelockert in den Umbaupausen von einem Kochteam!
Die beiden “Komiker” boten kochen für Anfänger.
Das Zubereiten nach Anleitung scheint gar nicht so einfach zu sein 
Beste Unterhaltung und cooles Konzept, mal sehen ob sich die Jungs für nächstes Jahr wieder etwas nettes einfallen lassen ?
Musikalisch gefallen hat mir an diesem Tag ganz besonderes die Kölner Band Trainwreck.
Ich muss gestehen das ich die neuen Sternchen am Deutschen Screamohimmel noch gar nicht kannte!
Ex Mitglieder von Engrave und Eaves lieferten ein eindrucksvolles Set und mir wurde schnell klar das ich in den letzten Wochen mit dem Erscheinen ihrer Platte einiges verpasst hatte!
Power, Rock und eine priese Darkness.
Dargeboten von einem nun völlig durchgeknallten Engrave Shouter!
Kein Stillstand auf der Bühne und die Zuschauer wahren begeistert….
Ilynch boten einen Style ala Neurosis plus netter Lightshow.
Ich unterschätzte ihr Breitenspektrum und war ab Mitte des Sets völlig aus dem Häuschen!
Viele Elektronikspielerein bauten Ilynch in ihrer Hardcorevariation ein.
Ein Liveset dargeboten wie ein gutes Theaterstück, “man nimmt etwas mit nach Hause”….
Mönster Old School Hardcore mit Crust Einschlag….
Auch wenn mir der Bandname gar nichts sagte war ich überrascht Mitglieder von Costas Cake house, Peace of Mind und Born Dead Icons zu entdecken.
Die Jungs hatten es einfach drauf und rockten wie Sau!!!
Völlig entspannt von Szenedogmas boten sie ihren Mix aus Punk und Hardcore in wüster Manier.
Selbstgemaltes Straight Edge Shirt und lustige Ansagen, Mönster sorgten für Unterhaltung.
Die wohl meist erwartete Band des Festivals sollten Mörser sein.
Die Bremer hatten ihr neues Album im Gepäck und lieferten ein brachiales Grindcoreset.
Ich bin wohl einer welcher nie ein Fan der Band war, mein Herz hängt immer noch an den Vorgängerbands Acme, Carol und Sytral …….
Meister ihres Faches sind Mörser mit ihren zwei Bassisten und Sängern alle male ….
Nach einer Stunde Spielzeit und etlichen Zugaben wahren die Hardcoretage auch schon wieder vorbei ;-(
Auf ein Neues im kommenden Jahr!!!!!!!!!
x Durchde x