Walls of Jericho – The American Dream – Review
31.07.2008 - 16:40
[2008 Trustkill]
Früher als erwartet stehen Walls of Jericho mit einem neuen Album auf der Matte.
Es ist noch nicht lange her als die bewusst experimentelle MCD – Redemption – herauskam, und sorgen nun mit 11 neuen Tracks für Nachschub.
Der Fan fragt sich natürlich ob wieder alles beim Alten, sprich Metalcore pur geboten wird.
Diese Frage lässt sich leider nicht so einfach beantworten. …
Einerseits siedelt man wieder bei den lauten Klängen an, auf der anderen Seite möchten mir ihre Weiterentwicklungen auf – The American Dream – überhaupt nicht zusagen.
Cadence nervt mit einer völlig feminin entschwundener Stimme. WoJ’s Markenzeichen , die schier angepisste kreischende Junge Frau mutiert zur Auswechselbarkeit und grölt wie aus dem Kohlenkeller.
Der nächste Kritikpunkt am neuen Album sind die fehlenden Ideen.
Meist wird nur langweilig auf dem E-Akkord geschrammelt, die wahnsinnigen Doublebass Parts nur noch wie aus einer Retorte klingend und das sich immer steigernde Riffing kaum noch zu erkennen. Die Hardcorelemente scheinen fast erloschen und weichen einer schlechten Holy Moses Kopie in fast allen Stücken.
Lichtblicke gibt es beim Titeltrack der stellenweise an altem Material erinnert.
Der beste Track dürfte „Feeding Frenzy“ sein, wenn Erweiterungen dann evtl. so.
Atmosphärischer Song mit rockigen Gitarren und abwechslungsreichen Gesang.
Den Rest des Albums vergessen ich mal ganz schnell wieder. Einen Ausrutscher sei selbst Walls of Jericho zugestanden ….
Tracklist:
1. The New Ministry
2. The Prey
3. The American Dream
4. Feeding Frenzy
5. The Hunter
6. Famous Last Words
7. A Long Walk Home
8. Shock Of The Century
9. Discovery Of Jones
10. Standing On Paper Stilts
11. Night Of A Thousand Torches
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