The Wrestler – Review
28.02.2009 - 14:26
Die besten Tage des Profiboxers Randy the Ram liegen weit hinter ihm.
Ab und an werden noch kleinere Preiskämpfe bestritten, bis er eines Tages im Ring zusammenbricht. Nach einer Bypassoperation soll es laut der Ärzte mit seinen Kämpfen vorbei sein…..
Von nun an hält sich Randy mit einem Gelegenheitsjob hinter einer Fleischtheke über Wasser. Von seiner Tochter entfremdet, fristet Randy ein trostloses Dasein in einer Containerwohnung. In Erinnerungen schwelgend, spielt er mit einem Kid Wrestler Computer Games aus den 80igern und verliebt sich irgendwann in eine Tabledancerin.
Gedanklich immer noch den erfolgreichen Tage verbunden, rafft sich Randy mit Anabolika und Schmerzmitteln noch einmal auf, um einen großen Revanche Kampf zu bestreiten ….
The Wrestler hätte meiner Meinung nach unbedingt einen Oscar verdient. Die Geschichte von Randy wirkt absolut authentisch, vor allem weil Mickey Rourke einen Teil seiner eigenen Lebens- Leidensgeschichte einarbeiten konnte. Die Geschichte von The Wrestler erinnert zu Anfang stark an den letzten Rocky Film, jedoch kommt der Streifen wesentlich rauer und realistischer.
Erwartet jedoch keinen Actionstreifen, die Geschichte ist sehr dramatisch und von Melancholie und Selbstzerstörung geprägt. Man kann sich von Anfang an tief in die Gedankenwelten des Hauptcharakters versetzen. Der Mann kann einem einfach nur Leid tun und ich möchte nicht wissen, wie es heute im Real Life einigen Ex Stars ergeht.
The Wrestler ist für mich heute schon einer der Top Filme der letzten Jahre.
Unbedingt anschauen!!!!
Durchde


