In meinem Himmel – Review
28.02.2010 - 13:49
Dem Trailer zu Peter Jacksons neuesten Film – In meinem Himmel – entnehmend, hatte ich mich auf eine leichte düstere Mystery Kost eingestellt. Rein visuell gefielen mir die Bilder aus der Zwischenwelt und so entschied ich mich mir den Film zu geben.
Anmerken möchte ich vorab, dass ich nicht wusste, dass es sich hier wieder einmal um eine Romanverfilmung handelt. Erst als ich negative Stimmen aufgrund der filmischen Umsetzung hörte, nahm ich dies zur Kenntnis. Ich konnte mir also, vielleicht sogar glücklicherweise, – In meinem Himmel – recht unbefangen zu Gemüte führen und fühlte mich im Großen und Ganzen sehr gut unterhalten. Es stellte sich heraus, dass der Film eher zur Sparte Drama tendiert und massenkompatibel gehalten ist. Schocker und Grausamkeiten gibt es eigentlich trotz der Thematik keine Nennenswerten, was – In meinem Himmel – keinen Abbruch tut.
Zur Story:
Die in den 70ies erzählte Geschichte führt meist durch die Augen einer verstorbenen 14-jährigen, welche nach dem Tod durch eines benachbarten Kinderschänders in einer Welt zwischen Himmel und Erde lebt. Dort ist alles so wie sie sich ihr Leben in Gedanken ausgemalt hat, alles knackig bunt und erinnert vom Style her an Nintendo Welten. Sie blickt herab auf ihre in Trauer lebenden Eltern und auf die Machenschaften des Verbrechers. Durch gewisse, meist emotionale Momente, schafft sie es in ihrer alten Welt auf sich aufmerksam zu machen, während ihr Vater, gespielt von Mark Wahlberg, sich auf die Fährte des Mörders macht.
Damit die Geschichte nicht zu traurig oder gar ins düstere abrutscht, sorgt als Auflockerung ihre abgedrehte Großmutter. Versoffen und schlampig sorgt sie für herrliche amüsante Momente…
Ich denke ich muss mir nun doch einmal das Buch zu Gemüte ziehen und lesen was ich im Film vermeintlich verpasst habe. Ich werde berichten…
Durchde





