Neue Demo Songs von Titan
31.07.2010 - 08:46
Titan haben vier Demo Tracks von ihrem im kommenden Jahr erscheinenden neuen Album online gestellt.
Die Songs stehen hier als kostenloser Download bereit.
Durchde

Titan haben vier Demo Tracks von ihrem im kommenden Jahr erscheinenden neuen Album online gestellt.
Die Songs stehen hier als kostenloser Download bereit.
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[2010 Moment of collapse, Adagio830, Time as a colour,
Lala und Built on Friendship Records]
[www.myspace.com/captainortega]
[www.myspace.com/steinobstgewaechs]
Captain, your Ship is sinking konnten mich letztendlich mit ihrem Beitrag auf dem Connections Sampler gewinnen. Natürlich durfte nun auch die Split LP mit Mio nicht in meiner Sammlung fehlen. Die Holländer spielen einen äußert ausgefeilten Screamo mit Hang zu epischen Gefilden. Atmosphäre wird hier groß geschrieben. Die Holländer bieten zwei neue Tracks, jeweils 6 und 7 Minuten lang.
„Godspeed to you, pola negri“ bleibt dank seiner melodischen Elemente in den flotten Parts und dem drucksvollen Unterton in den Midtempo Strecken, gut im Gehörgang sitzen. Keinen Moment kommt trotz gehobener Spieldauer Langeweile auf. Die Screams klingen sehr professionell und fungieren als weiteres Instrument.
Düster und bedrückender klingt “Son, You Sure You Know What You are…”Die Nummer ist neben den ruhigen Strecken mit fiesen depressiven/verzweifelten Wutausbrüchen geprägt. Klingt in den heftig laut eingebrachten Parts bedrohlich und bringt im Finale in Slowmotion jede Mauer zu Fall. Die Holländer klingen sehr vielseitig, zeigen sich ständig für neue Elemente offen und nutzen diese Erweiterungen um den von Envy geprägten Stuff zu verfeinern und eine persönliche Note zu bilden.
Mit Mio aus Leipzig hatte ich bisher meine Schwierigkeiten. Zwar dem Mid 90ies Emocore angelehnt, aber irgendwie konnte das Duo aufgrund ihres rumpligen Proberaumsounds nicht bei mir punkten. Heute versuchen sich die beiden Musiker ebenso wie Captain, your ship is sinking im ausgeweiteten stimmungsaufbauenden Klangkosmos und schaffen es in den jeweils fünf Minuten langen Tracks mich ein Stück positiver zu stimmen. Klingt zwar immer noch wie eine gut einstudierte Proberaum Session unter Freunden, vielleicht soll es ja auch so sein.
Das Artwork der Flipside ist schick und die Idee mit dem faltbaren Textblättchen zu einem Papierschiff finde ich sehr cool….
Tracklist:
Captain, your Ship is sinking:
Godspeed to You, Pola Negri
Son, You Sure You Know What You are…
Mio:
Traumwelt
Ungenügend
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Mourning for Tomorrow befinden sich gerade im Studio und nehmen den Nachfolger von „Deine Hülle Deine Haut“ auf. Zur Zeit steht das Konzept einen 35 Minuten Track zu produzieren, ich bin gespannt!.
Außerdem möchte die Band im November/Dezember eine Tour spielen…
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[2010 DIY Euro Tour Edition ]
[www.myspace.com/iffootmen]
Zur Euro Tour mit If Footmen tire you… haben sich die reformierten The Saddest Landscape etwas feines einfallen lassen. Eine auf 250 Stück limitierte und handnummerierte Split 7inch. Das Artwork ist selbst gebastelt, alles truly DIY. Innenliegend findet Ihr einen beidseitig bedruckten Flyer, welcher Infos zu den jeweils neuen Aufnahmen beinhaltet.
The Saddest Landscape machen den Anfang auf der Flipside. Die US Screamo Vorzeigeband covert den Song „Raisans“ von Dinosaur Jr.. Die punkige Note des original Tracks konnten sie übernehmen und machen ihn zu einem der außergewöhnlichsten Songs der Band. Der Spirit von „Raisans“ wurde wunderbar übertragen und um Aarons weinerlichen Elemente im Gesang ergänzt. Klingt prima!
Die Jungs wünschen sich einen Platz auf einem nächsten Dinosaur Jr. Tribut Sampler, ich drücke euch die Daumen…
Die Combo If Footmen tire you, what will horses do?, sagte mir überhaupt nichts. Nach Recherche fand ich heraus, dass die Band aus Schweden kommt. Ihr Beitrag zur Split hört auf den Namen „Mise-En-Scene“ und beginnt recht ruhig. Klingt wie unterkühlte Post-Indi- Gitarrenmusik, die wunderbar im Zusammenhang mit den dezent verzweifelt gesungenen Strophen zu dem eisblau/türkisen Vinyl passt. Nach 1 ½ Minuten wird der Sound etwas heftiger und zu dem wunderbaren Gitarrenspiel werden Schreiparts neben dem cleanen Gesang positioniert. Nach etwa 3 Minuten folgt die nächste Überraschung durch Einsatz eines Death Metal orientierten Gesangstils. Neben der nun verzehrten Rhythmusgitarre bewegt sich der zweite Sechsseiter in flirrende Klanglandschaften.
Klingt spannend und prima mal wieder überrascht worden zu sein.
Tracklist:
The Saddest Landscape: Raisans
If Footmen tire you, what will horses do?: Mise-En-Scene-
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[2010 Built on Frienship Records]
[www.myspace.com/fargopunx]
[www.fargo.blogsport.de/]
Erster Durchlauf, gleich gezündet. Auch wenn mich Fargo live bisher eher weniger überzeugen konnten, reißen mich die Essener mit jedem neuen Track tiefer in den Bann.
Die CDR enthält fünf neue Tracks und setzt stilistisch an die im letzten Jahr erschienende Debüt 7inch -Zug um Zug- auf und erweitert diese um weitere Nuancen.
Geboten wird bester Bulldozer Core der Marke Uranus und Zann. Die schnellen Passagen betten sich in den neuen Tracks besser in den zähflüssigen Downtune Gewitter ein. Ein wenig mehr Melodie im Unterton sorgt nun für eine brutalere beängstigte Atmosphäre. Wut, Verzweiflung und Frust ist in jedem ihrer Akkorde spürbar. Auch textlich können Fargo ihre Ausdruckskraft untermauern.
Zwei Auszüge hier:
[ aus „Existenz minimum“: ... wenn Zeit weniger wie ein Fluss fließt, als ein Ocean aus Eis
-lasst unser Leben auf uns niederhageln.]
oder
[aus „Der letzte macht das Licht aus“: ... wir haben noch den Luxus uns zu beklagen zu können, oder können uns aussuchen welche Diät wir machen wollen. Mit den letzten 5 Euro in meiner Tasche bin ich immer noch einer der reichsten Menschen der Welt.]
Die Fargo -Flucht nach vorn- CDR aus dem Hause Built on Friendship ist handschriftlich auf 100 Stück limitiert.
Der schwarze Rohling wurde mit goldenen Farbspritzern versehen, das Textblättchen steckt in einer schlichten aber schicken Hülle. Das ganze gibt es auch als Tape…..
Mit 5 Euro bist Du dabei!
Tracklist:
Flucht nach vorn
Untitled 01
Der letzte macht das licht aus
Existenz minimum
Grave of the Fireflys
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[2010 Moment of Collapse]
Zum zweiten mal vereinigt das Label Moment of Collapse sechs Bands aus sechs verschiedenen Ländern auf einem Sampler. Allesamt verbindet die DIY Community des Hardcore Punks. Jeder darf, jeder soll, egal wie und dabei die Industrie soweit es geht links liegen lassen.
Auf der Rückseite des beiliegenden Posters sind neben den Texten der Bands Statements und Gedanken zum DIY Spirit und dem Connections Projekt zu finden. Musik kann in dieser Art und Weise die Welt ein Stück weit kleiner werden und uns egal wo wir auch leben enger zusammen rücken lassen.
Die Songs der Band dürften allesamt in dieser Form neu sein und sind auf giftgrünem Vinyl verewigt. Das kunstvoll gestaltete Cover der Platte ist handnummeriert und zeigt eine Gesamtlimitierung von 515 Stück.
Musikalisch bewegt man sich im Konsens weitläufig im Screamosektor. Neugierig war ich auf die beiden Tracks von The Saddest Landscape. Im ersten Stück zeigt man sich von einer ungewöhnlichen fast schon epischen Seite mit reichlich Atmosphäre. Als zweiten Song findet sich eine neue Aufnahme von „The temptation that is you“ in einer alternativen Version.
Spannend finde ich den Beitrag von Captain, your ship is sinking. Circa sieben Minuten dauert das Stück und ist das abwechslungsreichste Material was die Niederländer bisher abgeliefert haben. Neben der Hinzunahme vermehrter melodischer Aspekte finden sich ebenso druckvolle, tiefgreifende und destruktive Momente.
Die anderen Bandbeiträge klingen ebenfalls sehr spannend und dürften mich zum Kauf des ein oder anderen Release derer bewegen…
Tracklist:
Suis la lune (Stockholm/Schweden):
In a deep hole with clay and remorse
Postlude to 5 years of hurting
The Saddest Landscape (USA):
The actress and the funeral
The temptation that is you (forgiveness version)
Captain, your ship is sinking (Niederlande):
Always giving parties to cover the silence
Kias Fansuri (Malaysia):
Kabus ribut dating menjemput
Apa yang tinggal hanyalah kiasan
Satira politik dunia
Hati plastik, nafsu serakah
Isaiah (Belgien):
Qu’ils crevent enfin…
… Et nous laissent decider
Adorno (Portugal):
Missing a warm light
Connections
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[2010 Shark Men Records]
[www.myspace.com/julithkrishun]
Neues aus dem Hause Shark Men Records.
Nachdem ich die Radar Platte schon recht spannend fand, interessierten mich nun die mir bis dato unbekannten Julith Krishun. Das Artwork der Digipack CD, alternativ erscheint –VV- auch als Gatefold 12inch Vinyl, erinnert an eine abstrakte farbenfrohe Rorschach Anlehnung. Gegensätzlich wirkt das Logo des Quartetts aus Ostdeutschland. Erinnert mich ein wenig an eine Death Metal Combo aber irgendwie passt das alles dann doch nicht zusammen. Wie sich später zeigen sollte, möchte sich die Band in keine Schublade stecken lassen und einfach machen es Julith Krishun dem Hörer glücklicherweise nicht…
Das mit – VV- betitelte Album startet im Intro mit einem wehleidig klingenden Gitarrenriff, schwach verzerrt mit Halleffekt in der Ausstattung. Passend zum Artwork wird man schon wieder an eine unerwartete Impression herangeführt.
Mit dem Einsetzen des ersten richtigen Songs „Resettlement in baby yar“ ist dann schlagartig Schluss mit Lustig! Brutaler Sound, der wie ein plötzlicher Hagelschauer hereinbricht. Eine schneidende Gitarre und ein prügelndes Drumset bieten das Fundament für Shouts von grollend Böse bis hin zum markerschütterndem Gekreische.
Freunde von Converge, Takaru und Graf Orlock werden ihre wahre Freude an dem brutalen Chaos Core mit Grind Einsätzen haben. Wüste Blastattacken wechseln sich mit bulldozerartigen und erdrückenden Soundwänden ab. Zwischendurch hört man in der Kernstruktur die einen oder anderen Screamoanleihen heraus, wenn nicht gerade Rockriffs in ein derbes Korsett verpackt werden. Ich bin überwältigt!
Ab der Hälfte des 14 Songs starken Albums steuern Julith Krishun ihrem Sound Post Rock Elemente hinzu und liefern mit „Raging robots“ sogar eine Instrumental Alternative Elektronummer ab. Die Band erlangt durch diese Elemente eine gehörige Portion Persönlichkeit. Nach knapp 44 Minuten fügt sich das Erlebnis – VV- mit dem Abschluss von „Destroy yourself for rock’n roll“, durch seine einnehmende Atmosphäre wieder zu einem Ganzen zusammen Ich könnte mir diese Platte prima als Soundtrack eines Endzeitstreifens vorstellen…
Die 14 Tracks von –VV- wurden live in der Tonmeisterei Oldenburg aufgenommen und vermitteln ein prima „Mittendrin Gefühl“.
Ein fettes Release aus dem Hause Shark Men Records.
Tracklist:
Havvks
Resettlement in baby yar
Smile into deaf ears
Escape of transience
Smoke in the wind
Vvolves
A myth of salt and sin
Whirling dervish
Raging robots
Refelections of the damaged kife
I fuck (with) your attitudes
Lady consolation
Lovely brids must fly
Destroy yourself for rock’n roll
Durchde

[2010 McMurtry Records]
[www.myspace.com/reachingaway]
Mit der Auflösung von The Pine vor ein paar Jahren verabschiedete sich eine großartige Emoband. Einen ähnlich ausgeprägten Wiedererkennungswert konnte ich in den letzten Jahren bei keiner artverwandten Band ausmachen und so trauerte ich den Kaliforniern lange nach…
Vor wenigen Monaten gab es mit Reaching Away ein Lebenszeichen von den The Pine Musikern. Demotracks tauchten auf deren Myspaceseite auf, welche wie eine A Capella Version, im Proberaum Niveau, ihrer alten Band klangen. Die eingefangene Stimmung kam perfekt rüber. Ein reduzierter Sound, auf den Punkt gebrachte Gefühle und das ganze in einer urigen Lagerfeuerromantik verpackt.
Roger und Kurt King ließen nicht lange auf sich warten und nahmen in einer Session über 20 neue Songs auf, von denen 12 Platz auf dem ersten Album gefunden haben.
-Push away the Moon- klingt fetter als auf den Demos, nimmt den Tracks zwar ein Stück weit den Charme der ersten Gehversuche, kann jedoch auf audiophiler Ebene überzeugen. Das Quartett zaubert ein fast gänzlich akustisches Feuerwerk, das ein Gefühl vermittelt direkt neben den Jungs zu sitzen. Reaching Aways Stärke ist natürlich wie schon bei The Pine Rogers markanter Gesang. Das Gefühl des fast losheulen und sich dennoch in jeder Zeile immer wieder fangen zu wissen, beherrscht er in Perfektion. Auch wenn die Songs auf -Push away the moon- sich nicht selten ähneln, möchte man den Klängen ewig lauschen.
Nach der Rusty James LP in den Mid 90ies habe ich keine Platte mehr aus dem Emobereich gehört, welche ohne Schrei und Wutausbrüche solch einen Eindruck hinterlassen konnte.
Absoluter Pflichtkauf, alleine schon wegen des Titeltracks…
Tracklist:
Lead or followe
The worst in me
Bridge of stone
Guilt gone blind
Beyond my eyes
Day one
Last try
No hope for healing
Reason of youth
Brakehold
Durchde
16.9
CH-Lyss
KULTURFABRIK
17.9
Saarbrücken
Garage
18.9
B-Hasselt
Muziek-O-Drom
19.9
NL-Den Bosch
20.9
Köln
Bürgerhaus Stollwerck
21.9
NL-Amsterdam
Melkweg
22.9
Hannover
Faust e.V.
23.9
Berlin
SO 36
24.9
Essen
JUZ Essen Papestrasse
25.9
Leipzig
Conne Island
26.9
CZ-Prag
Lucerna Music Club
27.9
A-Wien
Szene
29.9
München
Backstage
30.9
Wiesbaden
Schlachthof
Durchde

[2010 Flat Black Records]
[www.myspace.com/birdsofpreymusic]
Endlich gibt es einen Appetizer von meinen Lieblingen Cat Party in Form einer neuen 3 Song 7inch. Die im letzten Jahr veröffentliche L.P. fühlt sich schon eine geschätzte Ewigkeit an. Die Tracks konnten sich aufgrund einer beinahe Dauerrotation einbrennen und erscheinen mir schon heute wie langjährige Klassiker.
Ein Grund für diese Verinnerlichung dürfte der mich ansprechende zeitlose Sound der Kalifornier sein. Ihr angesiedelter Stuff zwischen Joy Division und den Wipers gelegen wird auch auf -Heartache over Headache- zelebriert. Zwischen Melancholie und treibenden leicht unterkühlt klingenden Wavepunk, der auch schon mal nach vorn preschen möchte, klingen Cat Party auch heute. Das Trio versteht es minimalistisch zu arbeiten und dennoch Atmosphäre zu schaffen ohne sich Instrumental über den Punkkosmos hinaus zu bewegen.
Cat Party -Heartache over Headache-, so kann neuer Stuff herrlich vertraut Retro klingen.
Tracklist:
Heartache over headache
Unconscious living
The digital age
Durchde