4.7.-9.7.2010
Tag 1:
Ein Traum ging in Erfüllung, wir bereisten am 4.7 das Herz von New York, Manhattan. Vom JFK Flughafen ging es mit der Sky Train zur U-Bahn, welche uns zum Big Apple führte. Unser Hotel lag nicht weit vom Empire State Building, welches imposant über die Stadt ragt. Da jedoch jedes zweite Gebäude eine imposante Höhe aufweist, kam mir der Koloss dann doch etwas kleiner vor als erwartet.

Am späten Nachmittag hatten wir immer noch eine geschätzte Temperatur von 35° C und der spärlich spürbare Luftstrom glich wie der aus einer Wüste. Kulturell ging es sehr locker und irgendwie vertraut zu. Am Independence Day waren zwar einige Geschäfte geschlossen aber unser erster Überblick ließ auf ein zukünftiges weinen der Kreditkarte hindeuten. Unser Trip am frühen Abend führte uns zum Time Square.

Dort bereiten sich unzählige Passanten auf das Independence Day Feuerwerk vor. Wir bestaunten die riesigen Leuchtreklamen und bekamen von dem imposanten Farbenspiel den Mund kaum noch geschlossen. Nach einiger Zeit setzten wir uns einfach auf einem Bordstein und ließen uns von den Impressionen berieseln. Das Feuerwerk sahen wir nur aus der Ferne und irgendwann trugen uns unsere Füße nicht mehr und wir entschieden uns gegen 22.30 Uhr zurück zum Hotel zu gehen.
Tag 2:
Schlafen konnten wir nicht lange. Ob es noch an der Zeitumstellung gelegen hat oder ob die Aufregung so groß war New York weiter zu entdecken, vielleicht beides.
Frühstück ohne Schnick Schnack gab es kostenlos im Haus. Genauso wie ich es mag, ohne Förmlichkeiten und doppelten Boden. Kaffee und Muffins, Couch – fertig!
Das frühe Aufstehen bescherte uns einen feinen Zugang ohne Wartezeit zum Empire State Building.

Direkt vor ihm gestanden wirkte dieser nun doch so riesig, dass ich etwas Angst bekam nun dort nach ganz oben zu müssen. Belohnt wurden wir dann mit einer gigantischen Aussicht in knapp 400 Meter Höhe. Vor unseren Augen lag ein beeindruckendes Panorama der Stadt. Wie ein Spielzeugmodell lag sie vor uns. Diesen Ausblick muss man genießen und darf bei einem New York Ausflug absolut nicht fehlen.

Zurück am Hotel genehmigten wir uns noch ein zweites Frühstück. In solch einer teuren Stadt muss man halt auch mal aufs Geld schauen
Dann stand shoppen in Midtown auf unserer To Do Liste. Ein paar hübsche Figuren haben wir im Midtown Comics gefunden, günstige Chucks gab es an jeder Ecke. Den Toys’R’us am Time Square, welchen wir später besuchten war nicht so groß wie ich erwartet hatte. In ihm war ein Riesenrad aufgebaut an dem sich die Kids vergnügten, auch mit der restlichen Deko gab man sich Mühe zu punkten. Eine Kleinigkeit musste ich mir auch dort gönnen.

Zu Mittag gab es eine Mega Family Pizza in einem Möchtegern Italoladen. Dort schrie das Personal wie verrückt. Dieser Krach war kaum zum aushalten. Die Pizza war Mega fettig, aufgegessen haben wir sie dann mal lieber nicht.
Am Time Square gelegen gibt es einen riesigen M&M Store. Dort gab es nichts was es nicht gibt. Hätte nicht gedacht wie weit die Leidenschaft hier gehen kann. Ganz viel schicken Stuff gab es dort.
Später besuchten wir den Broadway und 5th Avenue. Gestaunt wurde über den gigantischen Rockefeller Komplex.

Überall gab es viele nette Sachen zu bestaunen. Wenn man möchte kann man hier sehr schnell pleite werden. Gebremst wurde wir durch lahme Beine, die Subway ließen wir fast gänzlich links liegen um nichts zu verpassen. Außerdem brannte die Sonne mit knapp 40 Grad vom Himmel, welche für zusätzliche Erschöpfung sorgte.
Unser Tag ging verhältnismäßig früh zu Ende, die Akkus wollten schließlich für den kommenden Tag wieder auf Anschlag gefüllt sein.
Tag 3:
Am Morgen des vierten Tages fühlten sich meine Füße an, als wenn ich einen Marathon gelaufen wäre. Kondition und gut trainierte Beine sind Pflicht in New York, zumindest wenn man sich so viel vorgenommen hat wie wir. Gestern gab es reichlich zu bestaunen und noch mehr Stress für unsere Kreditkarte.
Die gestrige Reise begann am frühen Morgen am Flatiron Building. Bekannt aus Film und TV, hier hatte selbst der Daily Bugle in der Spider-Man Serie seinen Sitz. Krass wie schmal das Teil ist.

Mit der Subway ging es dann zum Forbidden Planet Store in der Nähe vom Union Square. Es war jetzt schon wieder knalle heiß und es ließ sich kaum aushalten in der Stadt. Im Store selbst gab es nicht so viel Interessantes an Toys zu bewundern, Barcelona und London hatte dort ein weitaus besseres Angebot. Zwischendurch gab es immer wieder kurze Shopping Einlagen jeglicher Art.
Im Village besuchten wir Generation Records. In der unteren Etage gibt es ein gut sortiertes Sortiment an Second Hand Punk und Hardcore Stuff und reichlich Shirts im Angebot. Oben wird die Neuware gelagert. Mit einer gut gefüllten Tüte zog ich von dannen. Sollte man unbedingt besuchen..

Mittag aßen wir im Vegetarian Paradise 2, welches des öfteren empfohlen wird. Die Aufmachung des Ladens ist schlicht und unscheinbar. Die Bedienung weiß hingen was sie tut, die Atmosphäre empfand ich als sehr angenehm und die Auswahl der Speisen und Geschmack derer waren wundervoll.
Im Stadtteil Soho ging es zum örtlichen Kidrobot Store. Auch wenn einiges an Designer Toys aus eigenem Hause aufgefahren wurde, warf der Laden eher das Bild einer Ausstellung als Verkaufsraum auf mich. Ganz nett, jedoch kaum neues…
Weiter ging es durch Soho, anschließend von dort aus nach China Town und Little Italy. Mittlerweile war es dermaßen heiß und wir irrten etwas planlos umher. Eine dringende Pause und Erfrischung war von Nöten.

Mit der Subway ging es nach der Pause weiter zum Toy Tokyo Retail Store. Der Laden ist von außen nicht so leicht zu erkennen, bietet aber ein gigantisches Angebot an Action und Designer Toys. Jedoch war der meiste Stuff sehr teuer, so dass ich mich am Ende dann doch lieber zurück gehalten habe.
Den Abend ließen wir dann völlig erschöpft am Time Square ausklingen. Mit einem Drink bewaffnet verfolgten wir das örtliche Treiben und fielen anschließend völlig erschöpft ins Bett.
Tag 4:
Am Morgen des fünften Tages schmerzen die Füße noch mehr und wir merken, dass der Körper immer mehr Anlaufzeit braucht. Die Klimaanlage läuft durch, ansonsten lässt es sich im Hotelzimmer nur schwer aushalten. Hören wir aber auf zu jammern und lasst mich zusammen fassen was wir gestern auf unseren New York Trip so alles erlebt haben.
Der Trip begann mit einem Marsch über die Brooklyn Bridge.

Die Aussicht war herrlich, jedoch die Möglichkeit Fotos der Skyline von Manhattan zu schießen erwies sich aufgrund der Verstrebungen als nicht ganz so optimal. Dennoch war der Ausblick sagenhaft und wir liefen fast bis nach Brooklyn.

Im Battery Park schauten wir uns die zerstörte Weltkugel an, welche einmal am World Trade Center gestanden hatte. Ansonsten gab es dort nichts besonderes zu entdecken.

Weiter führte der Marsch durch die Stadt zur kostenlosen Fähre nach Staten Island. Mit dieser bekommt man die Möglichkeit verhältnismäßig nah an die Freiheitsstatue heran zu kommen und Fotos zu schießen.

Außerdem gibt es einen feinen Ausblick auf die Skyline. Dennoch sollte man eine Cam mit halbwegs anständigem Objektiv besitzen.

Haltet Euch beim Einsteigen auf der rechten Seite. Die Etage ist egal, die Aussicht kann von beiden Plätzen sehr gut eingefangen werden. Das Betreten auf der Bug oder Heckseite ist leider nicht möglich. Direkt nach der Ankunft empfehle ich sich direkt wieder für die Rückfahrt anzustellen, da es auf der Insel nichts besonderes gibt und so die Session in etwa einer Stunde abgeschlossen werden kann.
Eigentlich wollten wir rasch bei Burger King etwas essen und standen dann unerwartet am Ground Zero. In Manhattan liegt einfach alles sehr nah beisammen. Auf der riesigen Baustelle wird fleißig gearbeitet, um das One World Trade Center bis 2013 fertig stellen zu können. Da auf dem Platz an mehreren Stellen Gebäude errichtet werden, war ich wohl nicht der einzige der das falsche Gebäude fotografierte. Das zukünftig höchste Gebäude Manhattans ist zur Zeit circa 40 Meter hoch.

Anschließend gab es wieder die ein oder andere Shopping Session, unter anderem in einem Outlet Center. In einem Irish Pub pausierten wir und schauten uns das Fußballspiel Deutschland:Spanien an, den Ausgang kennt ihr ja. Auffällig war, dass vor Ort mehr Besucher auf der Seite der Südeuropäer standen.
Im Stadtteil Tribeca findet ihr, wenn es denn von Interesse ist das Filmgebäude der Ghostbusters, in dem sich heute eine Feuerwehrwache befindet. In ihr erinnert sogar ein Schild aus dem Film an den Dreh.

In Soho wurde weiter geshoppt bis uns die Füße nicht mehr trugen. Dennoch besuchten wir einen Comic Laden, aßen in einem Veggie Imbiss zu Abend und fielen nach 13 Stunden völlig fertig ins Bett….
Tag 5:
Nun sitze ich hier am Abend des fünften Tages unseres New York Trips und reflektiere. Da wir uns heute etwas Ruhe gönnen wollten und wir den morgigen Vormittag mit packen ect. verbringen werden, schreibe ich nun die letzten Worte zu einer sicherlich voll erfüllten Reise in die USA. Besser hätte es nicht laufen können und wir werden bestimmt irgendwann noch einmal zurück kehren in die Stadt die niemals schläft….
Am heutigen Tag stand eigentlich nicht mehr viel auf unserer To Do Liste.
Wir machten uns auf den Weg zu FAO Schwarz, nach Toys`R us glaube ich die nächst größte Spielwaren Kette der USA. Die Pforten der Shops waren noch geschlossen, der Himmel öffnete jedoch seine und so suchten wir rasch Unterschlupf im benachbarten Apple Store. Dort war der Treffpunkt der Sekte, welche man wie mit Fernbedienungen bewaffneten durch die ganze Stadt huschen sieht. Das iPhone, der iPod scheinen zum Statussymbol No.1 mutiert zu sein.
Im FAO Schwarz gab es zwar nicht viel Star Wars Toys, ansonsten jedoch alles was man sich an Spielwaren vorstellen kann. Spaß für Groß und Klein dürfte deren Konzept lauten.

Midtown Comics stand auch heute wieder auf unserem Plan. Dort gab es fast den selben Stuff wie schon bei deren ersten Filiale. Wenn man mal in der Nähe ist sollte man auf jeden Fall als Comic/Action Figuren Freund dort vorbei schauen.
Nach unsere Mittagspause ging es in den Trump Tower. Gehobenes Ambiente, kostenlose Aussicht von mittlerer Gebäude Höhe gibt es dort gratis. Nike Town findet ihr auch dort.

Auch gratis, netter Jazz im Central Park. Bei guter Musik und Sitzplatz im Schatten auf einer Bank lies es sich gut entspannen.

Den absoluten Klopper erlebte ich im/am Abercrombie Shop. Eine künstlich gehaltene Warteschlange vor der Türe des Klamottenladens führte um den halben Block. Stoßweise wurde von Zeit zu Zeit das exklusive Publikum in den Laden geführt. Schlummerlicht, tanzende Models als Verkäufer bei ohrenbetäubender Musik erinnerten mich eher an einen Nachtclub als an einen Modeladen. Im gedämpften Licht konnte man noch nicht einmal richtig die Farbe der Kleidung erkennen, die Spiegel lagen im Halbdunkel. Am Ausgang konnte man sich dann mit einem durch trainierten oben ohne Model zum Abschied fotografieren lassen, puhhhhhhhh!
Dann ging es noch ein letztes mal zum Time Square und bei einem Snack in der Nähe unseres Hotels ließen wir die Impressionen unseres Trips noch einmal schweifen….
Durchde