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    De/Vision, Tenek und Iris Live am 9.9.10 im Saint Oberhausen

    29.09.2010 - 19:48

    Auch wenn ich De/Vision nun schon etliche Male gesehen habe, bieten die Elektropopper immer wieder ein unvergessliches Livefeeling. Ein zweites mal hätte ich mir die Band allerdings nicht auf deren -Popgefahr Tour- gegeben, hätten sie nicht die von mir geliebten Iris als Vorband im Gepäck gehabt…

    Das Oberhausener Saint liegt etwas versteckt hinter einem Mc Donalds. Am Eingang vernahm ich Livesound und hoffte nicht schon einen Teil der Iris Show verpasst zu haben. Das Konzert fing über pünktlich an und als Entwarnung erfuhr ich dann, dass vor den beiden Acts gerade Tenek aus England spielten.
    Das Innere der Lokation ist im Stil einer Kirche gestaltet und passte bestens zur im Bühnennebel gehüllten untermalenden Stimmung. Das Saint war zwar ausreichend gefüllt, ausverkauft dürfte das Haus allerdings nichts gewesen sein. Am Merchstand nahm ich meinen durchs Onlineticket verlosten Preis in Form einer De/Vision CD in Empfang. Zusätzlich erwarb ich den neuen Iris Longplayer, der hier und heute schon ein paar Tage vor offiziellem Release auf seine Käufer wartete.

    Die Engländer Tenek hatten ihr Set schon zur Hälfte rum, was mich nicht weiter störte, da mich deren Sound schon beim letzten Stelldichein eher kalt lies. Der Mesh Bühnenmusiker erledigte einen souveränen Job am Mic und Keyboard, ihr Frontmann, abwechselnd mit Gitarre oder Keyboard bestückt, gab mir zu wenig um mich zu eventuellem Plattenkauf zu animieren. Als zum Schluss eine schnellere Nummer gespielt wurde erwischte ich mich dann doch kurzzeitig mit wippendem Bein, vielleicht sollte ich mir deren Sound doch noch einmal ganz in Ruhe geben…

    Die Texaner Iris mit ihrem melancholisch-melodischem Elektropop sind mir mit ihrem Auftritt vor knapp vier Jahren auf dem Pluswelt Festival als bleibendes Erlebnis wollwollend in Erinnerung geblieben. Heute stand die Band zu dritt auf der Bühne. Die knackigen Keyboardsounds in Kombination von Gitarre und Bassgitarre erzeugten einen kernigen Softrock Sound mit unvergleichlich berührenden Melodien. Auch wenn deren Sänger stimmlich leicht angeschlagen war, konzentrierte sich dieser bestückt mit Kopfhörern auf seine Parts. Trotz einiger weggelassener höheren Stimmen, klang dieser ausgezeichnet und versprühte eine ein vernehmende Wärme. Hier wurde Musik gelebt, was sich durch Gesten, Lächeln und sympathische Ansprachen an ihre begeisterten Fans vermittelt wurde. Ein gesunder Mix aus Material von der neuen Scheibe und älteren Platten wurde geboten. Leider wartete ich auf den Song „Annie would i lie to you?“ vergebens…

    Die Berliner De/Vision, oftmals verschrieen als Depeche Mode Kopie, bewiesen von der ersten Sekunde an warum sie die sympathischeren Zeitgenossen sind. Publikumsnah, faire Ticketpreise und ständig bemüht den Fans etwas neues zu bieten. Heute standen die beiden Musiker wieder einmal mit ihrem Elektroset zu Zweit auf der Bühne. Musikalisch gab es einen Mix aus der Scheibe Popgefahr und auffällig viel älterem Material. Die Songs werden gerne für das Live Set geremixt und erklingen im frischen Gewand. Über 90 Minuten, inklusive Zugaben gab es Hit um Hit, welche vom Publikum gefeiert wurden.
    Auch wenn die Beleuchtung zur aktuellen Tour eher spärlich ausfällt, taucht diese jeden Song in eine feine Lichtfarbe, welche das Songgefühl prima zu unterstreichen wusste…

    Durchde


    Verlosung auf dem Action Figuren Jahrestreffen!

    27.09.2010 - 20:55

    Am kommenden Samstag den 2.10 ist es endlich so weit.
    Das 4. Action Figuren Jahrestreffen öffnet seine Pforten um 14 Uhr
    im Bielefelder Rochus-Spicker-Haus. Sei dabei!

    Hasbro hat uns freundlicherweise Toys aus dem aktuellen Star Wars Sortiment zur Verfügung gestellt, welche wir unter allen anwesenden Besuchern verlosen werden.

    Bis Samstag,

    Gruß Euer RSP Team


    Punk ’D Royal – Muscles

    25.09.2010 - 20:58

    [2010 Pretty Pink Records/Finetunes]
    [www.myspace.com/punkdroyalband]

    Puhhhh, die neue EP -Muscles- der Düsseldorfer Indi Band Punk ’D Royal war gar nicht so einfach zu bekommen. Zum Glück spendete Frontmann Aljoscha ein Exemplar zum besprechen.

    Auf der CD im Pappschuber finden sich drei Tracks, welche softer produziert und weniger rockig klingen. Die elektronischen Elemente stehen merklich im Vordergrund und zeigen Punk ’D Royal von einer reiferen und vielleicht kommerzielleren Seite.

    Die ersten Akkorde von „Kites“ erinnern an Easy Listening Sound und der einsetzende warmherzige Gesang klingt ein wenig nach einer ruhigen Version von Monochrome.
    „Kites“ plätschert etwas unscheinbar vor sich her. Das Songwriting, besonders dieser 80ies Touch gefällt, leider vermisse ich den gewohnten rockigen Unterton.

    Mit „One Room one hour“ stimmt mich die Band wieder etwas versöhnlicher.
    Besonders der Refrain geht gut ins Bein. Mir gefällt der poppige warmherzige Gesang und das nach vorn treibende Schlagzeug in diesem Song

    Der Beginn von „Young Urbans“ hätte sicherlich auch auf einem Soundtrack eines Dieter Hallervorden Streifen gepasst. Andere Stimmen meinten: „Hört sich an wie 70ies Rollschuhdisco“. Spannend klingt die Erweiterung um eine weibliche Gesangsstimme.
    Und endlich, zum Refrain setzen die gewohnten flirrenden Gitarrenklänge ein und zum Ende wird es sogar noch einmal lauter. Hätte mir mehr von dieser Art gewünscht….

    Punk ’D Royal haben nach ihrem letzten Album -Little Red Books- neue Tore geöffnet. Klingt frisch, wenn auch oftmals etwas gebremst. Vielleicht liegt es am Mix von Glen Nicholls der besonders „Kites“ sehr massenkompatibel klingen lässt.
    Ich warte mal das nächste Release ab. Entweder habe ich mich bis dann an den Sound von
    -Muscles- gewöhnt oder es erwarten mich neue Überraschungen….

    Tracklist:
    1) Kites
    2) One Room One Hour
    3) Young Urbans

    Durchde


    At Daggers Drawn – Serving Sorrow

    25.09.2010 - 20:50

    [2010 Shark Men Records]
    [www.myspace.com/atdaggersdrawnhc]

    …Eingebunden in alltägliche Pflichten, Untertan eines selbstsüchtigen macht hungrigen Systems. Angst auf Morgen. Das Gefühl den korrupten unmenschlichen Machenschaften hilflos gegenüber zu stehen. -Ausbruch, weg von hier, auf einer Flucht zurück zu sich selbst…

    …Mein erster Eindruck nach dem ersten Durchlauf von At Daggers Drawn Debüt -Serving Sorrow-

    Ein sozialkritischer Ausdruck, welcher durch die auf der Digipack CD illustrierten gesichtslosen Schattengestalten und dem ausbrechenden Schlipsträger eine klare Sprache spricht. Die Texte bieten mehr als nur Mittel zum Zweck. Ausdrucksstark bindet sich der Gesang zwischen gesprochener und geschriener Ausdrucksform wie ein weiteres Instrument in den Sound.
    At Daggers drawn zeigen wie man durch Schlichtheit ein beachtliches Maß an Energie erzeugen kann. Die Kraft des Hardcores vermischt mit Einsatz von Postrock Elementen klingt sehr durchdacht und originell. Die Kunst des Weglassens und dann im passendem Moment alle Regler nach rechts zu drehen, erzeugen auf -Serving Sorrow- eine beachtliche Präsenz. Oftmals reicht Gesang mit Drums oder Gitarre allein, um einen gehörigen Druck aufzubauen. Die musikalische Umsetzung von Wut, Verzweiflung und Unzufriedenheit. Aufkeimender Hass aufs soziale Umfeld, kommt ohne abgegriffenen Metalmosh aus und wird von einem druckvollen rockigen Sound getragen.

    At Daggers Drawn haben sich besonders mit der Kombination Instrumentalisierung und Lyrikverarbeitung auseinander gesetzt. Die einzelnen Songs sind mit Samples und Spoken Words verbunden und geben dem Album eine in sich verbundene Note.

    Auf der Myspaceseite kann übrigens das Demo der Band kostenlos herunter geladen werden.

    Tracklist:
    Darkest Days
    Embed
    Dyspnoea
    Different Directions
    Matured hearts & distress calls
    Empty hands & half-full pockets
    Raised me up, but put me down
    Serving sorrow pt.6
    Why do you always push me forward?
    The way of inspiration

    Durchde


    TVC Empire Strikes back – meine Auswahl

    23.09.2010 - 20:38

    Die Star Wars Vintage Karten sind zurück in den Läden!

    Da freut sich der Star Wars Actionfiguren Freund natürlich ganz besonderes. Noch einmal das Gefühl der 70iger/80iger beim Kauf des begehrten Spielzeugs zu spüren. Allerdings hat Hasbro nur das alte Verpackungsdesign gewählt, die Figuren hinterm dem Blister sind auf dem neusten Stand gebracht. Ich habe mir die meisten Figuren aus der ersten Wave, Empire Strikes Back zugelegt.

    Den AT-AT Commander kann man sich eigentlich sparen, da er nicht im Film zu sehen war.Zuckuss ist ein Repack.

    Luke Sywalker (Bespin)

    Eigentlich eine sehr schöne Neuauflage. Besticht durch zahlreiche Gelenken und coolem Paintjob am Overall. Beigepackt ist ein Lichtschwertgriff welcher am Gürtel befestigt werden kann. Zusätzlich ein zweiter mit Klinge und ein Blaster der ins Holster passt. So cool die Bewegungsmöglichkeiten der neuen Figuren auch sind, so sorgen die oberen Gelenke an den Beinen für einen zu breiten Po-Bereich.
    Was ich jedoch absolut schrecklich finde, ist die farbliche Schattierung des Kopfes. Diese sehen wie Schlammspritzer aus und werden die Tage von mir neu bemalt.

    C-3PO

    Ich war lange Zeit hin und her gerissen ob ich mir den neuen C-PO zulegen sollte. Die Bilder des Prototypen sahen sehr gut aus, die der finalen Version konnten mich weniger begeistern. Die Bemalung hat leider nur einen matten Goldeffekt und wirkt etwas billig. Allerdings ist der Mould des Droiden richtig gut geworden. Die Proportionen sind etwas verkleinert, allerdings sitzt der Torso etwas zu tief auf der Hüfte.
    Als Gimmick lassen sich diverse Teile seiner Ummantelung entfernen.

    Boba Fett

    Ob man unbedingt eine Neuauflage des Kopfgeldjägers in der Empire Version braucht überlasse ich Euch.
    Was hat sich nach der Evolution Version geändert ? Die Farbgebung wurde angepasst. Außerdem findet das linke Brustemblem wieder seinen Platz auf der Rüstung. Allerdings musste der Skull auf der Schulterklappe aufgrund des Gelenks reduziert werden. Ansonsten hat Hasbro einen super Job gemacht und die sehr detaillierte Figur noch einmal optisch aufgewertet.

    Cloud Car Pilot

    Ob eine neue Neuauflage der OTC Version nötig gewesen wäre? Fakt ist das man die Kleidung des Piloten im Film nicht sehen konnte Außerdem ist mir keiner mit Schnauzer aufgefallen. Sieht verpackt neben dem Charakter Bild etwas blöde aus.
    Ansonsten gibt es einen Blaster und abnehmbaren Helm. Macht ansonsten einen brauchbaren Eindruck und kann nun mit dem neuen Cloud Car bestückt werden.

    Leia (Hoth Outfit)

    Bei der Leia viel mir gleich der gelungene Kopf ins Auge. Wirkt recht authentisch. Der Overall ist leicht schmuddelig bemalt, sieht fein aus wie auch die dezente Schattierung der Haare. Die Weste lässt sich ausziehen und die Figur auch für die Bespin Szene verwenden.
    Was ich noch einmal im Film nachschauen werde, ob Leia auf Hoth Handschuhe trug. Was mir allerdings überhaupt nicht an der Figur gefällt, ist die viel zu breite Beinstellung welche ich noch nacharbeiten werde. Beigepackt ist ein Blaster.

    Han Solo (Echo Base Outfit)

    Dieser neue Han Solo ist eher für den Komplettsammler von Nöten. Der Mantel lässt sich zwar ausziehen, jedoch bleiben die Ärmel erhalten und machen die Figur für andere Szenen unbrauchbar. Ausgezogen stört außerdem das recht auffällige Gelenk an der Hüfte. Die Kniegelenke hätten auch unauffälliger platziert sein können.
    Bestückt mit Schweißgerät und Maske macht Han dennoch einen guten Eindruck. Natürlich darf auch hier ein Blaster nicht fehlen.

    Dack Ralter

    Dacks Body müsste einer der Evolution Figuren entsprechen. Hat sich bewährt und schaut prima aus. Natürlich wurde ein neuer Kopf verwendet. Der Helm sieht allerdings für meinen Geschmack etwas zu neu aus. Warum Dack neben einem Blaster auch noch ein Gewähr beigepackt wurde verstehe ich nicht so recht. Das wichtigste jedoch, Luke hat endlich seinen Partner und könne im neu erschienenen Snowspeeder Platz nehmen …

    Dengar

    Der neue Dengar sieht richtig prima aus. Coole Bemalung und nette Details. Besonders die Feinheiten am Backpack gefallen mir. Dieser lässt sich abnehmen und macht den Kopfgeldjäger so auch für die Rotj Szene authentisch. Außerdem ist das untere Teil seiner Rüstung nur gesteckt. Die Figur kommt mit einem Blaster und Langwaffe.
    Schrecklich ist die breite Beinstellung welche der Figur einen schlechten Stand bietet. Mal schauen ob man das gerichtet bekommt.

    Darth Vader

    Puh, warum habe ich mir die Figur eigentlich gekauft?
    Ich war ehrlich gesagt neugierig auf den dreigeteilten Helm. So schön dieser aussieht, so schlecht hält die Helmschale. Hier hätte es einen Befestigungspunkt geben müssen. Leider ist der Figur kein separater Lichtschwertgriff beigepackt.

    Kleiner Optimierungstipp:
    Befestigt das Cape an der Kette direkt um den Hals, sieht 1000 mal besser aus als durch das Loch des Umhanges. Leider habe ich gerade davon kein Foto gemacht…

    Durchde


    Spanish Sahara with the London Contemporary Orchestra

    23.09.2010 - 08:35

    … von den Foals

    YouTube Preview Image

    Durchde


    News aus dem Hause Zeitstrafe (Trip Fontaine )

    21.09.2010 - 09:58

    Am 15.10. erscheint mit der Vinylversion des neuen Trip Fontaine Albums “Lambada” das nächste Zeitstrafe Release. Zwei Songs davon gibt es ab sofort auf der Myspace Seite der fünf Berliner zum Stream: www.myspace.com/triptripfontaine. Die Tour zu “Lambada” sieht wie folgt aus:

    TRIP FONTAINE
    25.09.2010 Berlin, Bang Bang Club
    01.10.2010 München, Kafe Kult
    02.10.2010 Wiesbaden, Schlachthof
    04.10.2010 Bonn, Bla
    05.10.2010 F – Paris, L’Espace B
    06.10.2010 L – Luxemburg, Roca Bar
    07.10.2010 Marburg, Bettenhaus
    08.10.2010 Tübingen, Epplehaus
    09.10.2010 Nürnberg, Endzeitfestival
    10.10.2010 Dresden, AZ Conni
    11.10.2010 Koblenz, SK2
    12.10.2010 Köln, Underground
    14.10.2010 Hamburg, Molotow
    15.10.2010 Hannover, Chez Heinz
    16.10.2010 Rendsburg, T-Stube

    ————————————————————————

    Alle aktuellen Konzerttermine aus dem Hause Zeitstrafe:

    ANTITAINMENT
    23.09.2010 Münster, Amp
    24.09.2010 Rendsburg, T-Stube
    25.09.2010 Flensburg, Volksbad
    01.10.2010 Augsburg, Ballonfabrik
    02.10.2010 München, Feierwerk
    15.10.2010 Trier, Exhaus
    16.10.2010 Hagen, KUZ Pelmke
    20.11.2010 Wermelskirchen, AJZ Bahndamm

    ESCAPADO
    22.10.2010 Flensburg, Volksbad
    23.10.2010 Münster, Gleis 22
    31.10.2010 Dortmund, FZW
    05.11.2010 Oberhausen, Druckluft
    06.11.2010 Wiesbaden, Schlachthof
    08.11.2010 Berlin, Magnet
    10.11.2010 Chemnitz, AJZ Talschock
    11.11.2010 Jena, Kassablanca
    12.11.2010 Siegen, Vortex
    13.11.2010 Köln, Underground
    15.11.2010 München, Feierwerk
    16.11.2010 Stuttgart, JUHA West
    17.11.2010 Schweinfurt, Stattbahnhof
    19.11.2010 Bielefeld, Kamp
    20.11.2010 Bremen, Tower
    21.11.2010 Hamburg, Hafenklang

    GRAND GRIFFON
    24.09.2010 Rendsburg, T-Stube
    25.09.2010 Flensburg, Volksbad
    19.11.2010 Hotel am Kalkberg, Bad Segeberg
    10.12.2010 Hamburg, Störtebeker

    LES TRUCS
    21.10.2010 Schopfheim, Irrlicht
    22.10.2010 CH – Lausanne, Luff Festival
    23.10.2010 F – Nancy, Festival Michto
    24.10.2010 F – Lyon, Grrnd Zero
    25.10.2010 F – Strasbourg, Molodoi
    28.10.2010 F – Vendome, Festival Rockomotives
    30.10.2010 F – Paris, Glazart
    31.10.2010 F – Montmartin Sur Mer, Salle des fetes
    05.11.2010 Erfurt, Teenitus Fest
    11.11.2010 Freiburg, KTS

    TACKLEBERRY
    01.10.2010 Vreden, N-Joy
    02.10.2010 Ibbenbüren, JKZ Scheune
    23.10.2010 Berlin, Lovelite

    TRIP FONTAINE
    25.09.2010 Berlin, Bang Bang Club
    01.10.2010 München, Kafe Kult
    02.10.2010 Wiesbaden, Schlachthof
    04.10.2010 Bonn, Bla
    05.10.2010 F – Paris, L’Espace B
    06.10.2010 L – Luxemburg, Roca Bar
    07.10.2010 Marburg, Bettenhaus
    08.10.2010 Tübingen, Epplehaus
    09.10.2010 Nürnberg, Endzeitfestival
    10.10.2010 Dresden, AZ Conni
    11.10.2010 Koblenz, SK2
    12.10.2010 Köln, Underground
    14.10.2010 Hamburg, Molotow
    15.10.2010 Hannover, Chez Heinz
    16.10.2010 Rendsburg, T-Stube

    www.zeitstrafe.de


    Teamkiller – Bound to Samsara

    19.09.2010 - 13:18

    [2010 Let it burn records / Releasdate 6.11.2010]
    [www.myspace.com/teamkiller]

    Teamkillers metaphorische Reise erreicht mit dem im November erscheinendem neuen Album -Bound to Samsara- seinen Höhepunkt. Die spirituell veranlagte deutsche Hardcore Band beendet mit diesem Release und einer Abschiedstour den „Bund des ewigen Seins“.

    Die auf ihrer Anfang des Jahres erschienene selbstbetitelte EP eingeläutete musikalische Neudefinierungen, besonderes gekennzeichnet durch Teamkilers neuen Frontmanns, findet in den neuen Tracks ihre konsequente Weiterentwicklung. Dem Metalcore vergangener Tage den Rücken gekehrt, wurde das Herz dem Früh-Neunziger metallischem New York Hardcore geöffnet. Die melodisch betonten gesungenen Parts fallen deutlich reduzierter aus und im Gesamten wirkt ihr Finales Werk wütender und versprüht einen angenehmen Retro Style. Hardcore plus Metal, Crossover zur Zeit seiner Entstehung verwebt mit klassischen Rock Solies, klingt auf -Bound to Samsara- wie eine Zusammenstellung der besten Cro Mags und Agnostic Front Parts.

    Der Song „No More“ ist mein Favorit. Der starke Refrain könnte zukünftig mein Motivator in tristen Zeiten werden. Die untermalten Scratches klingen erfrischend und lockern die klassischen Strukturen auf. Als Opener nach dem Intro gleicht der Track einem Schlag in die Fresse.
    Ebenso empfehlen kann ich den Song „Wage of Existence“, welcher mit einem feinem Solo und mächtig Wumms im Hintern daherkommt. Kickende Drums und knalliger Bass untermauern sowohl die stampfenden Midtempo Parts als auch die rockig nach vorn preschenden flotten Stellen. Power gepaart mit positiver Kernmessage in Sachen Selbstfindung und Kraftschöpfend fungierend.
    Ähnliches Feeling lässt sich bei „Static“ ausmachen, welcher zwar musikalisch etwas eintönig ausfällt, jedoch textlich einiges bieten kann. Motivierend und kämpferisch bis in die Spitzen. „Take it to the Streets“ als vorletzter Song, klingt als wenn Cro Mags ihren Age of Quarrel Sound in die Moderne publiziert hätten. Großartige Sache, knallt wie Sau!

    Teamkiller bieten neben einem vorschnell vermutendem prolligen Erscheinungsbild durchdachte Lyriks mit klaren Kernaussagen…

    Macht’s gut.
    R.I.P

    Tracklist:
    1. Intro
    2. No more
    3. Face of Glory
    4. Wolfmen
    5. Eye of Wisdom
    6. Wage of Existence
    7. Illusion & Reality
    8. Static
    9. Take it to the Streets
    10. Show no Fear

    Durchde


    Mikrokosmos 23 – Memorandum

    19.09.2010 - 13:11

    [2010 Unterm Durchschnitt]
    [www.myspace.com/mikrokosmos]

    -Als wir Jung waren ist jetzt-, das letzte Album der Emopunks aus dem Osten sorgte für einen großartigen Einstand der jungen Band und ist bei mir immer noch im Gehör verankert. Nicht viel Zeit ist seit Mikrokosmos 23 letztem Release, der Split mit Planke, Matula und Captain Planet vergangen.
    Vor ein paar Tagen las ich, dass die Single „Knightrider Generation“ aus dem aktuellen
    Album -Memorandum- weit oben in der MTV Rockzone platziert ist. Ich erinnere mich an einen Gig, welcher gerade mal mit 20 Zuschauern besucht war, so schnell kann es vorangehen. Einiges muss passiert sein und ich hoffte innig für das neue Album, dass der Sound nicht glatt gebügelt und massenkompatibel klingen würde…

    Die Entwarnung zeigt sich schon nach wenigen Akkorden:
    Die jungen Wilden scheinen über Nacht erwachsen geworden zu sein und den Code zu einem perfekten Longplayer gefunden zu haben. Selten habe ich solch eine fette Produktion im Post/Emopunk Sektor gehört. Die Erweiterung um einige Indianleihen sorgen für zusätzliche Abwechslung und der ausgetüftelte und dennoch nicht überladene Studiomix hebt Mikrokosmos 23 von oftmals zitierten Hamburger Kombos deutlich ab.

    Den Mid90ies Emocore Einfluss hat man drastisch zurück gefahren. Das Laut & Leise Spiel klingt heute differenzierter und das Hauptaugenmerk liegt im Songwriting, kleine herzerwärmende Indiperlen mit ausreichend Pfeffer im Arsch.
    -Memorandum- beinhaltet gleichermaßen Herzschmerz, Gedankenreisen und ne ganze Menge Persönliches. Nicht selten werden die Lyriks in kryptische Poesie verpackt und die Musik schafft spielend den Spagat zwischen Underground und kommerzielleren Strukturen, letztere in Sachen Produktion. Singer/Songwriting passt gleichermaßen ins Konzept von -Memorandum- wie knalliger, emotionaler, melodischer Punkrock mit ausgetüftelten Gitarrenparts. Das Gesamtpaket kommt stylisch und schick, wie das Digi Pack der CD auf kunstvoller weise nach außen trägt. Kein Song fungiert als Lückenfüller. Irgendwie fühlt sich das Konzept an, wie ein kleines Geschenk von Freunden verewigt im Poesiealbum der bewegensten Momente.

    -Memorandum- ist musikalisches Kopfkino, das viele Überraschungen bereit hält. 1001 Facetten, welche weitere Türen offen hält. Ich bin absolut begeistert, auch wenn ich mir in der Zukunft Mikrokosmos 23 wohl mit ein paar Besuchern mehr teilen muss …

    Videoclip zu Knightrider Generation:

    YouTube Preview Image

    Tracklist:
    1. Aurora
    2. Und Da Bist Du
    3. Knightrider Generation
    4. Tau Von Morgen
    5. Traurige Lippen / Traurige Stadt
    6. Ffwd / Reset.
    7. Sie Warten Mittendrin
    8. Irland
    9. Schatzkarte Verloren Teil 3.
    10. Zwei. Eins. Risiko.
    11. Donnerstag Ein Truemmerhaufen

    Durchde


    Hasbro TVC Cloud Car

    17.09.2010 - 14:23

    Die Fans des Hasbro 4inch Bereiches haben sich schon lange einen neuen Cloud Car gewünscht.
    Zuerst hieß es seitens des Herstellers, dass dieses Fahrzeug zu uninteressant für den Massenmarkt sei, später das die Gussformen der Vintage Version nicht mehr auffindbar seien. Das der Gleiter aus der Wolkenstadt Bespin eines Tages als völlig neuer Mold erscheinen wird, damit hatte wohl Niemand mehr gerechnet….

    Hasbro hat sich Mühe gegeben sich sehr nah am Filmmodell aus Empire Strikes Back gehalten. Zusätzlich sollen die Kids mit Actionfeatures begeistert werden. Ausgepackt und mit Raketen bestückt kann das Cloud Car mit dem beiliegenden Papphintergrund ausgestellt werden. Eine coole Idee seitens Hasbro finde ich. Die Kanzeln nehmen je eine Figur auf, also am besten gleich zwei Piloten aus der aktuellen TVC Empire strikes Back Wave zulegen. Vorne befinden sich zwei Klappen welche geöffnet einen Teil des Antriebes/Elektronik freilegen. Beim zusammen schieben der beiden Pilotenkapseln werden seitliche Granaten sichtbar welche abgeschossen werden können. Zwar nicht Filmakkurat aber wenigstens gut versteckt. Etwas auffälligen hingegen zeigen sich die beiden abschließbaren Raketen in der Mitte des Fahrzeuges. Hier hätte ich mir eine Art Blende gewünscht.
    Ansonsten alles spitze, Hut ab Hasbro !

    Durchde