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    Poison My Blood – The Great Northern

    12.10.2010 - 22:05

    [www.myspace.com/poisonmyblood]
    [2010 Let it Burn Records/Releasedate: 5.November 2010]

    Poison my Blood sind bei Let it Burn Records gelandet. Hoffen wir mal, dass die Belgier mit ihrem am 5. November erscheinendem zweiten Album eine längere Verweildauer verzeichnen und sich nicht auch noch auflösen. Irgendwie scheint das Münchener Metalcore orientierte Label in dieser Hinsicht eine kleine Pechsträhne zu haben…

    Auch wenn ich bisher nicht mit dem auf dem Bandfoto recht jung wirkenden Quintett in Berührung gekommen bin und somit keine Referenzen zu ihrem ersten Longplayer -Monuments- ziehen kann, bin ich seit dem ersten Durchlauf von -The Great Northern- schwer beeindruckt.
    Die stilistische Schublade Metalcore kann hier nur als grobe Orientierung gelten. Um ehrlich zu sein fällt es mir sehr schwer hier eine umfassende Beschreibung zu definieren. Poison my Blood scheinen einfach alles anders und um längen spannender zu arrangieren als ihre musikalischen Spielgenossen.

    Der Sound von -The Great Northern-, welcher mit seiner durchschlagenden Art äußerst vielseitig klingt und von Pelle Henricsson und Eskil Lövström (Refused, Cult of Luna, Meshuggah) in den Tonteknik Studios in Schweden produziert worden ist, sucht seines gleichen auf dem europäischen Markt. Trotz das hier an jeder erdenklichen Schraube gedreht und mit einigen Soundeinstellungen experimentiert wurde, klingt das Album keineswegs überproduziert. Poison my Bloods flächendeckender Sound hat nicht nur aufgrund seiner diversen Stimmungen eine Art orchestralen Charakter und lies mir vorm geschlossenen Auge zahlreiche abstrakte Bilder entstehen. Downtune Gitarren, abwechslungsreich wie selten gehört, entwickeln eine schneidende Härte und entlocken neben ihrem progressiven Ausdruck zahlreiche Melodien.
    Dezenter Chaoscore im Midtempo ohne Orientierungsverlust trifft auf Postrock der Marke Cult of Luna. Es ist schon sehr beachtlich was die Herren an ihren Instrumenten abliefern und dass sie erfreulicherweise gerne über den Tellerrand blicken. Ich denke, dass genau dies der Punkt sein dürfte, welcher -The Great Northern- selbst nach dem zehnten Durchlauf nicht langweilig werden und immer wieder neue Elemente entdecken lässt. Am besten besucht ihr schnell Poison my Bloods Myspaceseite und hört in die neuen Songs rein.

    Selten eine Platte aus den aggressiven Gefilden in den Händen gehalten, welche gleichermaßen durch Artwork, bombastischen Sound und Einfallsreichtum überzeugen kann.

    Poison my Blood – The Great Northern- erscheint am 5.11 auf Let it Burn Records und wird zusätzlich als Digitaler Download erhältlich sein.

    Tracklist:
    Isolation
    We, the dreamers
    Thieves
    Iscariot
    Crossbearer
    Fractures
    I, the destroyer
    Comatose
    The concious ignorant
    Year of the black rat

    Durchde


    Mez-Itz Jason

    11.10.2010 - 07:30

    Siehe auch Mez-Itz Freddy Review

    Jason (Freitag der 13.) steht seinem Horror Kumpanen Freddy in nichts nach. Beigepackt ist eine Machete und es gibt wieder eine feine Bemalung.
    Ich vermutete zuerst das die Eishockey Maske aufgrund seiner Farbgebung im dunklen leuchten würde, leider Fehlanzeige.

    Schicke Figur!

    Durchde


    Diego –Gold- Review

    10.10.2010 - 10:43

    [2010 Unter Schafen Records]
    [www.diego-music.com]
    [www.myspace.com/diegode]

    Mit dem selbst betitelten Debüt und dem Nachfolger -Two- sicherten sich die Karlsruher eine Position im Joy Division Revival Sound. Wenn auch Diego leider nie der verdiente Durchbruch wie den der Editors oder Interpol zuteil kam, spielte sich die sympathische Indi Formation dennoch in die Herzen einer treuen Fanbase. Lange hat es gedauert und nun liegt es endlich vor, das dritte Werk, welches selbstbewusst auf den Namen -Gold- getauft wurde.

    Meine Erwartungen lagen sehr hoch und ich muss gestehen, dass meine Vorfreude mit dem ersten Durchlauf etwas revidiert wurde. Das Potential war erkennbar, jedoch plätscherten die Songs dahin und wollten nicht gleich zünden. Die erste Single des Albums “Grizzly Bear“ knüpft an ein ähnliches Niveau wie die alten Tracks, klingt jedoch breiter und wie das gesamte Album wärmer in den Klangfarben und deutlich rockiger.
    Die dunkle sonore Stimme klingt immer noch markant typisch für den Sound, jedoch nicht mehr so trocken und heute ausgeprägter und Melodie betonter. Mit der lupenreinen Produktion erscheint das neue Material zwar kommerzieller, dennoch verspielter und in zahlreichen Momenten ausgefeilter.

    Was gibt es noch auf -Gold- zu entdecken?
    Den Song „Lucy“ würde ich gerne als zweite Single Auskopplung hören. Eine Spitzennummer mit einem herrlichen melancholischen melodischen Chorus.

    A lot like you“ dürfte die experimentellste und vielleicht gefälligste Nummer vom Gesang her sein. Die Strophen berühren auf eine warmherzige Art. Man bedient sich hier an einem höheren Kontrastumfang in der Stimmfarbe als je zuvor, welche ihren Höhepunkt im Refrain entfaltet. Die Nummer weis an den richtigen Stellen zu berühren. Was für ein feiner Chorus …

    Spätestens mit „Smokie eyes“ erfüllen die Lautsprecher den Raum mit den wohl rockigsten Klängen von Diego. Die lauten Gitarrenklänge stehen ihnen äußerst gut und vermitteln neben den ausgereiften Elementen eine punkige Facette.

    The distance in between us“ dreht die Regler sogar noch etwas mehr nach rechts und bildet das progressivste Stück der Band, welches in vier Minuten diverse Stimmungslagen verarbeitet und mit einem Dudelsack Outro auch ungewöhnlichere Sounds zu verarbeiten weiß.

    Ähnlich laut geht es mit „Metz“ zur Sache. Fein finde ich die eher ruhigen Interludes als Ausklang der Nummer.

    Mit „She is“ gibt es dann eine ruhigere Nummer zum Ausklang und rundet zusammen mit den hier nicht genannten Tracks ein für mich mittlerweile vollkommenes Werk ab.

    Da Interpol mit ihrer aktuellen Platte deutlich reduzierter und düsterer auftreten und Editors heute eher elektronisches Material spielen, könnte Diegos -Gold- für diejenigen welche sich evtl. von den genannten Bands enttäuscht fühlen eine Alternative bieten.

    Die CD Version kommt im Digipack. Das Textblatt lässt sich auseinander klappen und zeigt rückseitig das Covermotiv in vergrößerter Ausführung.

    Tracklist:
    1. Grizzly Bear
    2. Connected
    3. Galama
    4. Lucy
    5. King Of Castle
    6. Vienna
    7. A Lot Like You
    8. Smokie Eyes
    9. The Distance In Between Us
    10. Metz
    11. She Is

    Durchde


    DW: Ready for Smartphone

    08.10.2010 - 16:55

    Damit ihr unterwegs auf Eurem Smartphone die Durchdes Welt Seite besser lesen und kommentieren könnt, ist diese nun benutzerfreundlich optimiert worden.

    Auf der Startseite der Mobilen DW Version findet ihr am Ende eine Option um auf die gewohnte Desktop Version zu wechseln.

    Viel Spaß damit,

    Durchde


    Iris – Blacklight

    08.10.2010 - 05:00

    [2010 Infected Recordings]
    [www.irismusic.com]

    Iris hatten sich ja schon die Messlatte mit ihrem letzten Album -Wrath- unwahrscheinlich hoch gelegt…
    …Klugerweise erweiterten die Elektropopper mit dem charismatischen Sänger den Sound auf der darauf folgenden EP -Hydra-. Neben den harmonischen Keyboards rückten vermehrt Gitarrenklänge in die Songstrukturen und eröffneten neue Pforten, um sich nicht tot zulaufen.

    Auf -Blacklight- geht die Reise weiter und man fand die nötigen Nischen, welche die neuen Songs als Unikat auszeichnen. „Closer to Real“ setzt an den Sound von -Hydra- an. Allerdings kommt der Gesang Reagans nicht mehr ganz so hymnenhaft, wie in der Vergangenheit, und wirkt durch die Halluntermalung atmosphärischer. Die Gitarren rocken nur noch im Opener. Spätestens mit dem Song „Panic rev“ dominieren eher bassbetonte Beats.
    Auch wenn Reagans Gesang immer noch eine Klasse für sich in Sachen Harmonie darstellt, klingt er heute weniger poppig.
    -Blacklight- erscheint kompakter als ihre vorangegangenen Alben, auf denen schon einmal Hits neben unbedeutenderen Nummern verweilten. Auf der neuen Scheibe bieten die Texaner ein eindrucksvolles Gesamtkonzept, wenn auch erst nach einer kurzen Eingewöhnzeit ersichtlich.

    Iris haben mich wirklich überrascht. Mit solchen Innovationen hätte ich nicht gerechnet. Man zaubert Harmonien, knallige Beats und modernen Elektrosound mit einer scheinbaren Leichtigkeit aus den Instrumenten. Der Blick rechts und links neben den szeneüblichen Kompositionen dürfte deren Erfolgsrezept sein….

    Tracklist:
    Closer to real
    Xwires
    Panic rev
    The Marianas Depths
    Disintegrate
    Fighter
    Red right return
    Prophetic
    Cruel silence

    Durchde


    News: Casey Jones, White Lies, Reaching Away

    07.10.2010 - 13:26

    Casey Jones:
    Die Straight Edge Kult Truppe befindet sich im Studio und bastelt an ihrem dritten Album. Demnächst sind sie unter anderem mit D.R.I. auf der Persistence Tour zu sehen.

    White Lies:
    Nehmen auch gerade ihr neues Album auf. Das unbetitelte Werk soll am 17.1.2011 in den
    Läden stehen.
    Die ersten Titelnamen sind schon durchgesickert:
    ‘Holy Ghost’, ‘The Power And The Glory’, ‘Bigger Than Us’, ‘Is Love?’, ‘Streetlights’ and ‘Come Down’.

    Reaching Away:
    Reaching Away haben eine Split 7 inch ohne meines bisherigen Wissens mit Perfect Future
    herausgebracht . Hat Jemand von Euch Infos wo man diese Platte erwerben kann ?

    Des Weiteren arbeiten Reaching Away an ihrer zweiten L.P. (Titel: Please Remember Me) fleißig, fleißig …

    Durchde


    Diego -Gold- Tour und Videoclip zu “Grizzly Bear”

    06.10.2010 - 19:17
    YouTube Preview Image

    Tour:
    15 | 10 | 2010
    Karlsruhe – Alte Hackerei

    16 | 10 | 2010
    Frankfurt – Nachtleben

    19 | 10 | 2010
    Köln – Blue Shell

    w/ Scanners, Champions

    20 | 10 | 2010
    Bremen – MS Treue

    21 | 10 | 2010
    Hamburg – Grünspan

    22 | 10 | 2010
    Berlin – Rosi’s

    26 | 10 | 2010
    Erfurt – Museumskeller

    27 | 10 | 2010
    münster – amp

    29 | 10 | 2010
    bayreuth – glashaus

    31 | 10 | 2010
    freiburg – café atlantik

    27 | 11 | 2010
    stuttgart – schocken

    11 | 12 | 2010
    würzburg – cairo

    05 | 03 | 2011
    leipzig – Klanggut Festival

    21 | 04 | 2011
    Bieberach – Kulturhalle Abdera

    Durchde


    Battle Pack Jabba’s Throne mit Oola

    05.10.2010 - 08:36

    Endlich gibt es einen neuen Return of the Jedi Jabba. Hasbro hat nicht wie zuerst befürchtete auf einen der älteren Mold zurückgegriffen und liefert uns ein schmuckes Paket mit einigem Zubehör. Enthalten sind neben Jabba himself, eine neue Oola, ein Repack von Salacious Crumb, ein Thron inklusive Wasserpfeife und Reling plus ein paar „Kissen“.

    Einige Sammlern bemängelten die angeblich zu klein geratenen Dimensionen der Jabba Figur. Wenn überhaupt ist dieser nur ein kleines Stückchen zu niedrig, die Farbgebung und die netten Details, wie z.B das Tattoo auf dem Arm oder Schnitt in der Schwanzspitze, machen dieses Defizit wieder wett. Das untere Teil des Gangsterbosses ist aus Gummi gefertigt und im Schwanz ein Draht eingearbeitet, durch den er sich in Positionen bringen lässt. Leider reicht der Draht nicht bis in die Spitze des Schwanzes, so das er an dieser Stelle steif bleibt. Kopf und Arme können ebenfalls bewegt werden. Letztere lassen sich in der Neuauflage sogar an der Schulter bewegen. Allerdings hat man auf Gelenke an den Händen verzichtet und die Wasserpfeife lässt sich aufgrund der vorgebenden Stellung nur schlecht halten, schade.

    Etwas mehr Farbe hätte der Thron und die teilweise poppig Farbenden Kissen eine andere vertragen können. Hört sich jetzt alles schlimmer an als es tatsächlich in Natura ausschaut.
    Als Gimmick wurden an der Unterseite des Throns Rollen angebracht.

    Die Oola Figur konnte mich auf den Bildern im Netz überhaupt nicht begeistern. Es handelt sich bei Jabbas Tänzerin und eine völlig neue Figur seit der Potf 2 Version. Die Gelenke an den Armen wirken gar nicht mehr so störend wenn man die Figur erst einmal in den Händen hält. Am falschen Ende hat Hasbro an der „Kette“ gespart mit der Jabba die hübsche Exotin hält. An dieser Stelle reichte es gerade für ein ödes Stück Schnur.

    Der beigepackte Salacious Crumb wurde von der 30 Tac C3-Po Figur entnommen. Leider wurde die vorgegebene Beinstellung nicht korrigiert und so macht er in einer sitzenden Position keinen allzu guten Eindruck.

    Auch wenn in meinem Review viel negative Kritik aufgekommen ist, stellt das Jabba Set durch sein Zubehör und neuem Look im Gesamten eine Kaufempfehlung da.

    Kostenpunkt um die 50 Euro

    Durchde


    Big Hasbro AT-AT Repaint

    02.10.2010 - 16:00

    Nach dem BIG Millenium Falcon legt Hasbro nun auch eine vergrößerte Version des Imperialen Kampfläufers nach. Über 60 cm hoch und um längen Filmgetreuer kommt das Spielzeug, welches alleine im Kopf Platz für vier Figuren bietet. Neben Sounds aus dem Film, etlichen zu öffnenden Klappen und diversen weiteren Features, gehört ein Speederbike und ein AT-At Driver zum Lieferumfang.

    Eigentlich wollte ich ein vollständiges Review des handelsüblichen Spielzeuges auf meiner Seite posten. Da ich mir vorgenommen hatte den AT-AT gleich zu Anfang zu bemalen, und sich die Teile nach zusammenstecken nicht mehr auseinander nehmen lassen, muss ich Euch in diesem Fall enttäuschen. Als Entschädigung könnt ihr an dieser Stelle ein bebildertes Making Offs meines bemalten Läufers betrachten.

    Ich verwende Acryl Farben von Marabu welche gewässert, bebürstet und im Verlauf aufgetragen wurden. Zur Bemalung der Beine zerlegte ich diese um besser arbeiten zu können. Die Waffen wurden grundiert und komplett neu bemalt und anschließend trocken gebürstet. Zum Schluss wurden an der Antriebeinheit unterhalb und am Heck diverse Kratzer und Schmutz hinzugefügt.

    Im Gesamten hat die Arbeit an meinem AT-AT circa 30 Arbeitsstunden gedauert.

    Durchde


    Jetzt geht es los!

    02.10.2010 - 00:59

    Wir, der Rebellenstützpunkt sind nun in Bielefeld angekommen und die letzten Vorbereitungen zum 4. Actionfiguren Jahrestreffen sind abgeschlossen.

    Bilder ect.pp findet Ihr hier.

    Durchde