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    Copilot – Kindererholungsheim

    [2010 erdkern-records]
    [www.copilotmusik.de]
    [myspace.com/copilotmusik]

    Nach Copilot`s 2009er CDR -Kleinstadtgeschichten- folgt heute der zweite Longplayer des Quartetts aus Enger. Als Vorgeschmack gab es schon den ersten Titel von -Kindererholungsheim- „Wie man hinkend laufen kann“ als Videoclip, der die Mixtur aus Emopunk der Hamburgerschule mit einer gewissen unbekümmerten Leichtigkeit geboten auf gewohnten Niveau weiter führt. – Matula und Captain Planet lassen grüßen.

    Spielerisch klingt der Sound heute deutlich homogener/ausgewogener als in der Vergangenheit und gesanglich gönnt man sich einen größeren Schluck Melodie. Als Markenzeichen verstehen sich die oftmals gesprochenen Ferse, die Copilot das gewisse Etwas verleihen und auch schon mal an Ton Steine Scherben erinnern. Lyrisch bewegt man sich in Form von kleinen Gedichten, die einen Ausschnitt an Emotionen von kritisch anspruchsvollen jungen Punkerseelen spiegeln. Glücklicherweise begibt man sich trotz Wortspielereinen nie auf kryptische Zeilenverdrehern und stellt die Aussage der acht Tracks in einem klarem Bild dar.
    Auch beim zweiten Streich -Kindererholungsheim- verzichtet man auf eine konventionelle Hülle und schenkt der Tonkonserve eine aufwändige selbst gebastelte Verpackung.

    Eine äußerst sympathische Angelegenheit…

    Tracklist:
    01 wie man hinkend laufen kann
    02 50 mark schnäuzer
    03 musterlösung
    04 frühromantische konkurrenz
    05 sparflamme
    06 schlechtes karma / guter haarschnitt
    07 deine welt verkriecht sich
    08 feuerwerk, laserschwert

    Durchde

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