• Home
  • Info
  • Kontakt
  • Rebellenstützpunkt
  • Rss
     

    Faster Pussycat, Kill! Kill! – Fluchtpunkt Individuum 7inch

    13.03.2011 - 17:37

    [2011 Shitpiece Records 5 fünf weitere....]
    [www.myspace.com/fpckk]

    Faster Pussycat, Kill! Kill!, nach einem Russ Meyer Streifen benannt, wäre ich nicht ohne die Debüt 7inch in den Händen gehalten zu haben darauf gekommen, dass sich die Österreicher dem Mid 90ies Emo verschrieben haben. „Fluchtpunkt Individuum”, welches auf mehr Labels (6Stück!) veröffentlicht wurde als es Songs beinhaltet, erscheint im schmucken DIY Layout. Old School Optik in Handarbeit, kleines Textheftchen, Label Sticker und marmoriertes Vinyl machen deutlich, warum die gute alte Schallplatte nicht aussterben darf.
    Seit 2008 sind FPCKK nun schon unterwegs und stellen heute neben zahlreichen live Shows endlich die ersten Songs „für zu Hause“ bereit.

    Musikalisch erinnern sie mich an den weiter geführten Mid 90ies Style von Bands wie den frühen Anomalie oder Kill Kim Novak und stehen erfreulicherweise abseits vom oftmals inhaltslosen Screamosound. Auch wenn sich hier dem typischen laut/leise Schema mit teils gesprochenen und geschrieenen Gesang bedient wird, klingen FPKK durch die abwechslungs- und breakreichen Arrangements, besonderes in den ruhigen und instrumentalen Parts, hervorhebend. Dezent verspielt und in den Wut entladenen Eruptionen wird auch gerne schon einmal eine hektischere Note gefahren.
    Ihre Texte bestehend aus Wut, Trauer, Frust, Zerbrechlichkeit und Verzweiflung zelebrierend sind in Form kleiner Gedichte verfasst und laden zum nachdenken ein.

    Auf Fluchtpunkt Individuum findet sich kein Ausreißer, welches dank des limitierten Formates komprimiert und auf dem Punkt klingt. Neugierig wäre ich dennoch ob Faster Pussycat, Kill! Kill! auch auf einem Longplayer funktionieren und sie den Standart dieser 7inch auch über drei Songs hinaus halten können…

    Tracklist:
    Gib mir Chaos
    Wenn die Gleichung kippt
    Strich vor Punkt

    Durchde


    Our Ceasing Voice – When the Headline Hit Home

    09.03.2011 - 20:42

    [2010 Revolvermann Records]
    [www.myspace.com/ourceasingvoice]
    [CD-Version: www.ourceasingvoice.bigcartel.com]
    [Vinyl-Version: www.revolvermannrecords.de]

    Die Tiroler Formation Our Ceasing Voice legten die Tage nach einer erfolgreichen EP mit „When the Headline Hit Home“ ihr Debüt vor. Die Band bietet erneut einen konzeptuellen Ambient Post Indi Sound mit Tiefgang. Mit einer Spieldauer von knapp einer Stunde, aufgeteilt in acht Stücke, nutzt man die Möglichkeit zum ausgiebigen Songaufbau. Auch wenn die Stimmung recht düster und destruktiv erscheint, bedient man sich trotz der Lautstärke in den Eruptionen einer verträumten Trance ähnlichen Gangart. Die soliden Basics aus Gitarre, Bass & Schlagzeug veredeln Our Ceasing Voice mit zahlreichen elektronischen Spielereien, Pianoklängen und einen Kathedraleartigen flächendeckenden Hall. Klingt sehr apokalyptisch das ganze und unterstreicht die Endzeitstimmung, welche sich stimmig im hervorragenden Artwork spiegelt.
    Per Kopfhörer entfaltet sich der Sound zu weiteren Dimensionen. Die Stereo Effekte der Platte kommen so besonders zur Geltung und sorgen das ein oder andere Mal für ein Gänsehaut Feeling.
    Das Interessanteste an „When the Headline Hit Home“ finde ich die Schnittmenge zwischen harten destruktiven Klängen und einer aufkeimenden Hoffnung, welche hinter grauem Fundament zu erahnen ist. Die Klangfarbe passt zur Endzeitstimmung und verkörpert dennoch gleichzeitig einen fast schon meditativen entspannenden Charakter.

    Der Sound bedarf nicht vieler Worte und deshalb gibt es auf „When the Headline Hit Home“ nur spärlich eingesetzten Gesang. Die Platte, die entweder als aufwändiges Doppel Vinyl auf Revolvermann Records oder in der von der Band selbst veröffentlichten Digipack CD mit Stoffhülle erscheint, ist allein optisch schon ein Leckerbissen. Thematisch dienen die Songs der musikalischen Visualisierung des bald erscheinenden Buches des Gitarristen.
    Ein beeindruckendes Erlebnis….

    Tracklist:
    1. Passenger Killed in Hit and Run
    2. Without Even Breathing
    3. Highway Lights
    4. The Only Ones Dead (Are Those Who Are Forgotten)
    5. Hopes of Yore
    6. Summer’s Orange Haze
    7. Polaroids and Chinese Whispers
    8. Within the Nick of Time

    Durchde


    Was mir zuletzt vor die Linse kam… Vol 3

    09.03.2011 - 11:44

    Skyline

    Hmmmmmmm, große Erwartungen hatte ich an den in LA spielenden SciFi Streifen Skyline nicht und konnte deshalb auch nicht enttäuscht werden. Leider kam die gesamte Spielzeit über kaum Spannung auf und Ereignisse schienen oftmals vorhersehbar. Viel schlimmer empfand ich die zahlreichen geklauten Elemente aus Independence Day oder Krieg der Welten, um mal zwei der Auffälligsten zu nennen.
    Braucht man nicht wirklich und selbst die Effekte hauen nicht vom Hocker.

    Mutant Girl Squad

    Asia Splatter Action at his best. Kommt ähnlich verrückt wie Tokyo Gore Police oder Machine Girl. In seiner Abgedrehtheit kann Mutant Girl Squad seine Verwandten sogar noch überbieten und zeigt schräge mutierte Girlies mit mörderischen Fähigkeiten.
    Die Story ist absolut Nebensache, lehnt Euch zurück und genießt die mehr als übertriebenen Blutbäder und zertrennten Körper. Glücklicherweise kommt das Gemetzel dermaßen überzogen, dass es am Ende sehr amüsant erscheint und selbst mich begeistern konnte.

    Moon

    Wer Bedarf nach einem eher ruhigen SciFi mit reduzierten Mitteln hat, könnten an dem B-Movie Moon aus dem Jahr 2008 gefallen finden. Der Streifen beschränkt sich aufs Wesentliche. Nicht mehr Kulisse als nötig und kommt hauptsächlich mit nur einem Darsteller aus. Auf intelligente Weise wird die Geschichte eines einsamen Arbeiters auf dem Mond erzählt. Man hat Möglichkeiten gefunden, um auf dem Planeten genügend Energie zu gewinnen um die komplette Erde versorgen zu können. Mit seiner Frau hält er per Videobotschaft Kontakt und als Partner vor Ort dient ihm ein Roboter. Nur noch wenige Wochen soll der Erdbewohner in der Station verbleiben, doch plötzlich plagen ihn Halluzinationen und nach einem Unfall erwartet ihn eine merkwürdige Erscheinung.
    Kalt, grau und verworren wirkt Moon und hat um Längen mehr zu bieten als so einige aufgeblähte Scifi Blockbuster.

    Predators

    Als ich von einem Remake/Fortsetzung von Predator hörte, sträubten sich mir die Nackenhaare. Leider ist Arnold nicht dabei und die Geschichte sollte obendrein neu interpretiert werden. Mit Schrecken dachte ich an die Alien vs. Predator Filme. Horchte auf als ich vernahm das Robert Rodriguez himself die Aufgabe übernehmen sollte dem Kult Streifen aus den 80ies neues Leben einzuhauchen.
    Acht Kämpfer, unter ihnen Danny Trejo mit einer viel zu kurzen Rolle, erwachen im freien Fall mit einem Fallschirm über einem Dschungel. Der Grund bleibt vorerst Ungewiss. Während einer anschließenden Exkursion werden sie von Kreaturen angegriffen und müssen feststellen, dass sie sich auf einem fremden Planten befinden. Schlimmer noch, dass eigentliche Grauen beginnt mit dem Erscheinen der zusätzlichen Predatoren, welche von ihrer Obrigkeit auf die Jagd zwecks eines Wettkampfes ausgesetzt wurden.
    Irgendwie hat der Streifen was. Die Darsteller sind nicht von schlechten Eltern und zeitweise kommt sogar ein gewisser Retro Flair auf. Dank der selten aufgesetzten Mittel lebt der Film durch Furcht, Überraschungen und einer Portion Action.

    Machete

    Yeahhhhhhhh, nicht nur ich betete für die Umsetzung des Fake Trailers Machete, der als Einspieler in Robert Rodriguez Part des Grindhouse Double Features gezeigt wurde. Der Film sollte schon lange ein Herzenswunsch des Hauptdarstellers Danny Trejo gewesen sein.
    Trash at his best! Im schicken Retro Style gehalten geben sich im deftigen Action Blutgemetzel Größen wie Robert De Niro, Steven Seagal, Don Johnson oder Jessica Alba die Klinke, in diesem wahnwitzigen Streifen, in die Hand.
    Machete ist nichts fürs schwache Gemüt und reiht sich direkt neben Klassiker wie From Dusk till dawn oder Desperados ein. Kult!!!

    Black Swan

    Ein Ballett Film der mich ins Kino bewegte? Nacktszenen mit Natalie Portman in einem als Thriller/Drama ausgezeichneten Werk aus der Feder des Regisseurs von The Wrestler stimmten mich neugierig.
    Abgedrehte Psychosen, der Wahnsinn, welcher eine völlige Selbstaufgabe mitbringen kann.
    Dies und noch viel mehr bietet der Einblick hinter dem großen Vorhang begnadeter Balletttänzer/innen. Die geplante Neuinterpretation des Schwanensees bedarf einer Hauptakteurin, welche zugleich den weißen sowie den dunklen Schwan spielen soll.
    Der begehrte Posten bringt Neid auf den Plan und fordert absolute Disziplin über die scheinbaren Grenzen der Akteure. Eine Verwischung von Realität und Fiktion bringt die völlige Hingabe, des sich völlig fallen lassen in dieser Rolle mit sich. Welche dunklen Pforten dort in Black Swan aufgestoßen und welche zum Teil ekligen und schmerzhaften körperlichen Spuren hinterlassen werden… Krasse Geschichte!

    Durchde


    Syn*Error – Verlustgeschäft

    06.03.2011 - 21:36

    [2011 Kids in Misery/Adagio 830]
    [myspace.com/synerrorsynerror]

    Wow, nach sechs Jahren bringen Syn*Error endlich ihren ersten Longplayer auf den Markt! Vorher trieb das Mid 90ies Emo orientierte Quartett ihr Unwesen auf diversen Splits, unter anderem mit Adorno oder What Price, Wonderland?.
    Schick ist die „Verlustgeschäft“ betitelte 10 Track Vinyl geworden. Das Artwork erinnert an Hintergrundgrafiken ala Commodorre 64 Retro Games, welches gedruckt auf einem Gatefold stylische Akzente setzt.
    Die Berliner eröffnen die neuen Songs mit kurzen Einspielern. Ein irre leitender Mix aus geloopten Jazz (wie ein Systemfehler klingend), unterlegt eine über persönliche und Musik philosophierende Hörspielstimme. Klingt abgefahren, im ersten Moment vielleicht etwas befremdlich. Im Gesamtkonsens bildet der Rahmen mit den eigentlichen Tracks ein in sich geschlossenes künstlerisches Werk mit einem konzeptuellen Charakter.
    Songtechnisch haben sich Syn*Error wie einige Bands des Genres nun auch dem Post-Indi Stil geöffnet. Durch das Auslassen der Screams und der ausgefeilten Strukturen ist ein Sound irgendwo zwischen Hot Cross und The Lapse gelegen entstanden. Trotz der eher geringen Spielzeit der Stücke gibt es in jedem von ihnen reichlich zu erleben. Jedes Instrument ist bestrebt so viele Riffs und Fills wie möglich zu verarbeiten, jedoch immer bedacht kein Chaos entstehen zu lassen. Klingt eher hektisch fiebrig als pseudointellektuell und behält dadurch seine punkige Note…

    Keine Musik für Scheuklappendenkende Schubladentypen, szene übergreifend und eine spannende Angelegenheit. Von einem Verlustgeschäft können die Labels hoffentlich nicht sprechen. Am Ende fehlt mir nur ein Download Code zur vollen Zufriedenheit …

    Tracklist:
    01 [
    01 I'm Just Trying to Be a Beter Person
    02 Regretting Things We Need to Say
    02 []]
    03 Five Scientific Reasons
    03 Try And Reconstruct
    04 [[
    04 Still a Challenge
    05 One-Dimensional
    05 Thank You! May I Have Another?
    06 These Prezels Are Making Me Thirsty!
    06 ]]
    07 [[]
    07 Please, Please, Please Listen! I’ve Got One Or Two Things to Say
    08 What Would Clark Griswold Do?
    08 ]
    09 []

    Durchde


    Sideshow Greedo 12inch Review

    03.03.2011 - 13:52

    Mit Greedo den Kopfgeldjäger hat Sideshow das erste 12inch A New Hope Creature in der Scum and Villainy Serie herausgebracht.
    Die Figur überzeugt vom ersten Blick an. Die Proportionen passen und die Kleidung liegt gut am Körper. Allerdings stört mich an dieser fehlende Verschmutzungen. Greedos Kopf hat einen super Mould und wirkt wie direkt dem Film entsprungen. Für die Herausarbeitung der Feinheiten gibt es ein dunkles Washing. Die hoch glänzenden Augen sorgen für passende Reflexionen welche der Figur Leben ein haucht.
    Das Blaster-Holster ist aus Leder gefertigt und könnte Abnutzungen vertragen. An der Schnalle sowie an den Stiefeln hat Sideshow an einem Usedlook gedacht.
    Der Gürtel der Figur ist etwas frickelig . Am besten lässt man die Finger von ihm oder fixiert den Gurt am Verschluss mit einem tropfen Klebstoff.

    Als Zubehör gibt es eine alternative Hand mit Blaster, eine separate Schusswaffe, ein Trinkglas und natürlich einen Star Wars Figuren Ständer.

    Durchde