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    Sideshow Momaw Nadon (Hammerhead) Review

    28.04.2011 - 12:23

    Ich hätte es kaum für möglich gehalten das sich Sideshow einem 12inch Hammerhead annehmen würde. Da mein Lieblingsalien aus der Cantina Bar in Star Wars A New Hope nur wenigen Sekunden Screen Time bekam, freue ich mich um so mehr das die abgefahrene Kreatur nun Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Da man im Film quasi nur den Kopf und ein Teil seines Oberkörpers sehen konnte, entwickelte sich das vollständige aussehen wahrscheinlich aus dem Rollenspieluniversum und deren Lektüren. Eine komplette Abbild des Charakters vom Set konnte ich leider bis heute nicht finden, vielleicht kann mir jemand unter die Arme greifen?

    Die Figur macht einen sehr guten Eindruck. Dennoch hätten die Kleider verschmutzter sein können. Auch wenn die Bemalung des Kopfes aufwändig schattiert wurde, kommt das Final Produkt leider nicht ganz an dem der ersten ins Netz gelangten Bilder heran.

    Der Body ist am Rücken separat gepolstert und der sichtbare Beinbereich beinhaltet eingesteckte Gliedmaßen. Er könnte also problemlos für andere Figuren verwendet werden. Ich möchte mich an dieser Stelle aus dem Fenster lehnen, das aufgrund der Größe vielleicht schon eine Chewbacca Figur berücksichtigt wurde? (träum*)
    Ansonsten lässt sich Hammerhead sehr gut positionieren.
    Beigepackt wurden austauschbare Hände und ein stark verwitterter Stormtrooper Blaster.

    Durchde


    Agnostic Front – My life, my way

    25.04.2011 - 11:44

    [2011 Nuclear Blast Records]

    Verlässlich wie ein Schweizer Uhrwerk bescheren uns Agnostic Front, die New York Hardcore Ikone schlechthin, regelmäßig mit jedem neuen Album einen gehobenen Standart und beweisen den jüngeren Semestern wo der Hammer hängt. Wo AF drauf steht ist auch 2011 AF drin, darauf können sich die Fans verlassen. Wie seinerzeit die Ramones oder heute noch Slayer, liefern Roger Miret und seine Jungs auch mit -My life, my way- zwar nichts neues, machen aber wieder einmal deutlich wie Hardcore von der US Ostküste klingen sollte.

    Die 13 Tracks schöpfen aus dem gesamten Repertoir der Band und klingen vielschichtiger als auf den letzten beiden Platten. Man hört vermehrt Streetpunk Anleihen, was daran liegen mag, dass die neue Roger Miret and the Disasters Scheibe fast zeitgleich produziert wurde. Trotz der Zurücknahme der Crossover Prägung des Vorgängers, finden sich auf -My Life, my way- neben melodischen Stücken mit diversen Sing al Logs und Crew Shouts auch aggressive metallische Nummern, die gehörig den Kopf durchblasen. Herausragt z.B. die spanische Nummer „A Mi Manera“. Mit „That´s Life“ gehen die New Yorker ihre 25 Jahre Schaffensphase zurück und liefern eine flotte Kick in the Ass Nummer, welche auch auf -Victim in pain- gepasst hätte. Der Titeltrack bietet eine perfekte Symbiose aus Punk und klassischem Hardcoresound und AF liefern hiermit eins ihrer besten Stücken ab..

    Auch wenn sich Miret vom modern gewandelten New York abgewandt und sich ein ruhigeres Plätzchen gesucht hat, singt der alte Mann immer noch gerne von der guten alten Zeit. Wenn sich das Jemand erlauben darf ohne peinlich zu klingen, dann die beiden lebenden Hardcore Legenden Roger Miret & Vinnie Stigma.
    -My life, my way- besser und authentischer geht’s kaum.!

    Tracklist:
    01. City Street
    02. More Than A Memory
    03. Us Against The World
    04. My Life My Way
    05. That’s Life
    06. Self Pride
    07. Until The Day I Die
    08. Now And Forever
    09. The Sacrifice
    10. A Mi Manera
    11. Your Worst Enemy
    12. Empty Dreams
    13. Time Has Come

    Durchde


    Sideshow Yoda Review

    22.04.2011 - 08:00

    Einen realistischen und beweglichen Yoda im Barbipuppenformat stand schon lange auf meiner persönlichen Sideshow Wishlist. Glücklicherweise wurde mein Bitten erhört und ich musste nicht auf die Medicom Figur ausweichen. Das Toy der Japaner hat zwar Stoffkleider, aber die Beweglichkeit des kleinen Aliens lässt leider zu wünschen übrig. Auch die Details der Figur gefielen mir nicht so recht und so hielt ich es auch ganz gut mit der Kotobukiya Figur aus.

    74 Euro finde ich für eine gerade einmal 13 cm gemessene Figur überzogen. Allerdings wurde beim Yoda ein neuer und äußerst beweglichen Body eingesetzt der keine Wünsche offen lässt. Zur Ergänzung wurden neben einem zweiten paar Füße (für eine sitze Pose), diverse Hände beigelegt. Weiteres Zubehör ist ein Baumstamm eine biegsame Schlange und natürlich sein Gehstock. Allerdings hätte ich mir anstelle des Gehölz lieber einen Rucksack gewünscht um Yoda mit der Luke Bespin Figur zu kombinieren.

    Über die tatsächliche Hautfarbe der Figur habe ich lange recherchiert und diese lässt sich leider nur schwer auf dem Punkt anhand der Filmbilder bestimmen. Das Giftgrün der Promo Bilder entspricht auf alle Fälle weder der Puppe noch die des Spielzeugs. Die tatsächliche Figur wirkt recht realistisch und kann mich im großen und ganzen überzeugen.

    Durchde


    Sideshow Gamorrean Guard Review

    19.04.2011 - 09:00

    Lange genug musste der 12inch Hasbro Gamorrean Guard als Platzhalter neben Jabbas 1/6er Sideshow Schergen dienen. Neu bemalt machte er eigentlich keinen schlechten Eindruck…

    Das es noch deutlich detaillierter geht erkannte ich erst nachdem ich die ersten Bilder der schweinsähnlichen Wache sah. Daraufhin musste ich mir den Fettsack gleich bestellen und freute mich wie ein kleines Kind als ich die Figur endlich in den Fingern hatte. Schon in der auf klappbaren Box liegend machte die Wache einen sehr guten Eindruck. Ausgepackt und bestückt seinem Kopfschutz und wahlweise Lanze oder Axt in den auswechselbaren Händen zeigt der Gamorrean Guard seine komplette Pracht. Die Bemalung ist großartig. Die Schattierungen der Haut und des Gesichtes sind sehr gut gesetzt.

    Außerordentlich viel Mühe haben sich Sideshow beim weathering der Rüstungsteile und der beiden Waffen gegeben. Gerade Details wie Rost und Schmutz lassen die Figur so lebendig wirken. Ebenfalls prima sind die Kleidungsstücke umgesetzt, man könnte meine eine reduziertes Filmkostüm stünde vor einem. Aufgrund der massiven Art der Figur und dem stabilen Stand wurde auf einem Ständer verzichtet. Die Gelenke sind gut platziert und lassen eine ausreichende Beweglichkeit zu.. Allerdings musste aus diesem Grund an den Fußfesseln auf den vorderen Lederriemen der Sandalen verzichtet werden. Auf Bewegungspunkte an den Armbeugen hat man glücklicherweise aufgrund der Ästhetik verzichtet.

    Besser geht’s für circa 130 Euro zur Zeit wohl kaum.

    Durchde


    Neue Tusq Tourdaten

    17.04.2011 - 12:42

    06. Mai 2011 Dortmund – FZW @ Visions Party + Harmful, Blackmail
    07. Mai 2011 Leer – JuZ
    18. Mai 2011 Kassel – Arm
    19. Mai 2011 Leipzig – NaTo
    20. Mai 2011 Brandenburg – HdO
    21. Mai 2011 Jülich – KuBa
    25. Juni 2011 Osnabrück – ASTA Open Air
    02. Jul 2011 Lingen – AbiFestival + u.a. Herrenmagazin, Beat!Beat!Beat!
    04. Aug 2011 München – Free & Easy
    13. Aug 2011 Oberhausen – Olga´s Rock + u.a. A Wilhelm Scream, Kraftklub
    19. Aug 2011 Stemwede – Stemweder Open Air + u.a. Egotronic, Jingo De Lunch
    20. Aug 2011 Hannover – Bootboohook Festival + u.a. Wire, Junip
    21. Aug 2011 Grosspösna – Highfield Festival + u.a. Interpol, The National

    Durchde


    Warten auf Raketen…

    16.04.2011 - 10:06

    Am 29.4 erscheint endlich der Nachfolger von -Die Tiere schweigen- der Punklegende Fliehende Stürme.

    Die neue Scheibe, -Warten auf Raketen-, kann hier reserviert werden.

    Durchde


    Agnostic Front – That’s life Videoclip

    13.04.2011 - 09:57

    Vom neuen Album der New Yorker gibt es nun einen Videoclip zum Old School Kracher -That’s life-.
    Viel Spaß damit…

    YouTube Preview Image

    Durchde


    2x Old School Hardcore im AK 47

    10.04.2011 - 09:49

    Mensch, wie lange ist es nun schon her, als ich das letzte Mal eine Show auf der Kiefernstrasse besucht habe. Das AK 47 muss es doch nun schon über 25 Jahre geben. Auch wenn die ehemals besetzten Häuser heute vermietet und die Straße aufgeräumter wirkt, hat sie nichts von ihrem Flair verloren. Die Graffitis und aufwändig aufgemalte Themen auf den Fassaden sind eine Augenweide, die aufgestellten Rampen laden zum skaten ein.
    Die Bands befanden sich noch beim Soundcheck und der Vorraum des AK’s war zur frühen Stunde ausreichend gefüllt. Die meisten unterhielten sich ausgelassen beim Bier oder stöberten in den Plattenkisten…

    Nachdem ich meine neusten Errungenschaften zum Auto brachte und den Konzertraum betrat, begann die Veranstaltung auch schon wenige Minuten später. Der Laden wirkte um einiges organisierter als vor Jahren, als ich ihn zuletzt besuchte, nur die Qualmerei der Zuschauer in dem kleinen Raum ohne Abzug war etwas zuviel für mich. Meine Stimmung hob mit den ersten Akkorden, der mir bis dato unbekannten Civil Victim aus Konstanz.
    Angepisster Hardcore mit wütendem Gesang wurde zum besten gegeben. Das Publikum zeigte sich vom flotten Beat begeistert und man bot ein perfektes Warmup zu Sniffing Glue. Hat mir gefallen und sollte ich mir vielleicht mal als Tonkonserve gönnen.

    Sniffing Glue hatte die bis auf den letzten Platz gefüllte Lokation sofort im Griff. Ihr Old School Hardcore, irgendwo in der Mitte von Blag Flag, Circle Jerks und ein wenig Dead Kennedys stieß nicht nur bei den älteren Semestern auf Begeisterung. Der Mob tobte und auf der Bühne bot sich zum rauen Sound ein explosives Stageacting. Nach wenigen Minuten fühlte ich mich um 20 Jahre zurück versetzt und stellte fest, dass solch ein Sound aufgrund seiner Authentizität heute wichtiger denn je ist. Nachdem sich die Jungs völlig ausgetobt und vor der Bühne nassgeschwitzte Besucher Zugaben forderten, gaben Sniffing Glue noch unter anderem California über alles von DK zum Besten.

    Am Ende gab es noch ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern und ich fuhr mit dem Gewissen die bestmögliche Alternative zum Karneval gewählt zu haben zufrieden nach Hause…

    Durchde


    Scheisse Minnelli – The fight against reality

    08.04.2011 - 11:51

    [2011 Destiny Records]
    [www.myspace.com/scheisseminnelli]

    Scheisse Minnelli? Komischer Bandname und in Vergangenheit irgendwie völlig an mir vorbei gegangen… Die Deutsch/Amerikanische Freundschaft ist heute mit ihrem dritten Album am Start und ich bin überrascht und entzückt zugleich was mir auf – The Fight against reality – begegnet. Um ehrlich zu sein hätte ich eher langweiligen Deutschpunk erwartet als lupenreinen Skatecore, der an die 80ies Area erinnert. Scheisse Minnelli teilten sich schon die Bühne mit NoFX oder Pennywise und dürften spätestens mit diesem Hammer Release über den Geheimtipp Status hinaus kommen.
    Die 16 Tracks des Albums werden in einer beachtlich rotzig/aggressiven Art gespielt und sind trotz gelöster Bremse abwechslungsreich arrangiert. Nicht selten erinnern sie mich an RKL zu ihren besten Tagen. Ein gewisses – Rock n’ Roll Nightmare – Feeling ist hinter jedem Akkord spürbar. Zwecks Huldigung ihrer Vorbilder coverten Scheisse Minnelli „Lies“ und holten sich zur Unterstützung gleich mal die verbleibenden Musiker der Legende ins Studio. Ähnliches konnte man beim Attitude Adjustments Cover „Dead Serious“ realisiert werden. Coole Sache!

    Visuell und in Sachen der Ausstattung hebt sich das CD Release deutlich hervor. Der Silberscheibe liegt eine 200 Seiten starke Biographie des Sängers bei. Unzensiert berichtet der Autor über seine Vergangenheit, welche neben seinem Skateboard leider auch Gewalt und Drogen beinhaltet. Die unverblümte und offene Art schockiert, stellen den Herr und seine Lyriks allerdings in einen authentischen Kontext…
    Ehrliche anmutende Angelegenheit dessen Liebe zum Detail und Spielfreude hinter jedem Akkord erkennbar ist.

    Tracklist:
    01. Avoid the noid
    02. Crucifixion yes good
    03. Fighting reality
    04. The city
    05. Suicide debate
    06. Haarmann
    07. Religious conviction
    08. Lies
    09. Buried in debt
    10.Shit fuck
    11.Street boozin`
    12.Dead serious
    13.Blacked out
    14.Lunch box
    15.Socially retarted
    16.Trippin`

    Durchde


    Neue Figuren aus der Vintage Collection

    06.04.2011 - 22:37

    Ich muss gestehen, ich habe etwas den Überblick über die Waves der aktuellen Hasbro 4inch Serie verloren. Da nun Figuren aus verschiedenen Filmen zusammengestellt werden und ich nicht mehr komplett sammle, gibt es heute einfach meine vier neusten Errungenschaften im Kurzreview:

    AT-RT Driver
    Mit dem AT-RT Driver liefert Hasbro ein Upgrade der Rots Figur. Endlich ist auch dieser Clone auf dem aktuellen Stand gebracht worden. Zahlreiche Gelenke, hervorhebend möchte ich seine Spreizbahren Beine. Der Helm und das Backpack lassen sich abnehmen und anbei gibt es zwei Waffen. Der AT-RT Driver ist eine solide Figur geworden, allerdings hätte ein dezenter Used Look der Figur nicht geschadet.

    Weequay (Skiff Master)
    Der neue Weequay erscheint erstmals mit seiner „Steppdeckenjacke“ als Actionfigur, yeahhhhhhh! Auch wenn ich mich sehr über die Umsetzung der Figur freue, habe ich dennoch etwas zu bemängeln. Der Kopf sitzt einfach viel zu hoch auf dem Hals und die Haare sehen total billig aus. Ansonsten ist der Weequay sehr gelungen. Im Hohlster sitzt sein Blaster und natürlich darf eine Langwaffe nicht fehlen. Die Platzierung Gelenke an der Schulter sind im Großen und Ganzen gut gelöst wurden.

    General Lando Calrissian
    Ein Upgrade des Landos hatte es meiner Meinung nach nicht zwingend nötig gehabt. Auch wenn man in Sachen Beweglichkeit und Details einiges verbessern konnte und der Figur endlich wieder einen Stoffumhang spendiert, bin ich nicht ganz zufrieden. Wir stellten auf dem letzten RSP Stammtisch fest, das wir teilweise auf einem hohem Niveau Jammern. Die neuen Figuren sind wirklich klasse doch könnten diese durch teilweise kleine Nuancen nahezu perfekt werden. Beim Lando stört z.B. der Umhang. Warum Hasbro anstatt einer „Kette“ ein fettes unansehnliches Gummiband zwecks Fixierung wählte kann ich nicht verstehen. Außerdem sollte der Stoff unterhalb etwas gekürzt werden.
    An der Actionfigur selbst gibt es absolut gar nichts auszusetzen. Der Kopf sieht prima aus, der Körper ist beweglich, die Gelenke sitzen fest und die Bemalung ist ausreichend und sauber gearbeitet.

    Luke Skywalker (Dagobah Landing)
    Ich zögerte zuerst eine Weile ob ich mir noch einen neuen Luke X-Wing Pilot gönnen sollte, da in letzter Zeit doch gerade eine schicke ESB Version erschienen ist. Auf wenn es sich bei der Figur um ein Upgrade handelt „brauchen“ wir die Version ohne Handschuhe und Kopfhaube natürlich für die Ankunft Szene auf Dagobah. Über den klassen Mold und den vielleicht besten Luke Kopf möchte ich an dieser Stelle keine weiteren Worte verlieren, schaut Euch einfach die Fotos an. Auf unserem Stammtisch wurde neben der zu sauberen Kleidung das fast durchsichtige Lichtschwert. Letzteres ist mir egal, da ich die Figur eh nur mit dem Schwertgriff am Hohlster aufstellen werde. Anbei gibt es einen Blaster und natürlich den abnehmbaren Helm.

    Durchde