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    By the grace of god – Three steps to a better democracy 7inch

    29.06.2011 - 18:04

    [2011 Cobra Records]

    Passend zur By the grace of god Reunion Tour im Juni wieder veröffentlichen Cobra Records mit -Three steps to a better democracy- eine der vielleicht wichtigsten Straight Edge Scheiben. Der Klassiker wurde erstmals 1999 veröffentlicht und ist im Original lange vergriffen. Um so wichtiger, dass die Perle der aus Louisville stammenden Hardcoreband endlich wieder zu einem fairen Kurs erhältlich ist.

    Rob und Ducan starteten By the grace of god 1995 nach der Auflösung von Endpoint. Die emotionalen/rockigen Passagen der Spätphase wurden aufgegriffen und mit progressiveren Parts vermischt. Mit Robs markanter hohen Stimme als Trademark bewegte man sich weit über dem Standard des Edger Sounds. Ob wütend geshouted oder mitreißend melodiös gesungen, zündet der begeisternde Gesang Feuerwerke. Die Musiker verstanden sich als echte Hardcoreband. Ohne den Moralapostel zu spielen beschäftigt man sich im kritischem Ton sowohl mit dem Sell Out als auch mit verarbeiteten sozialkritischen Gedanken und zeigt eine deutliche politische Auflehnung.

    Ich würde mich freuen wenn es nicht nur bei ein paar Shows bleiben würde und By the grace of god vielleicht neue Songs aufnehmen würden. Mit dem Schimmer einer Hoffnung vertröstet -Three steps to a better democracy- und erinnert an eine der spannendsten Zeiten des Hardcores.

    Nicht nur für Freunde von Insted, Gorlia Bisquits und Nations on fire ein absolutes Muss!

    Tracklist:
    Half cup
    Blacksmokebridgefire
    Little idea
    Moments of clarity

    Durchde


    Pessimistic Lines – The No Future EP

    26.06.2011 - 17:49

    [2011 Cobra Records/Drastic Actions]
    [www.pessimisticlines-hc.blogspot.com]

    6 Songs in 6.5 Minuten sollte ne Hausnummer sein, für diejenigen welche auf rasanten Hardcore Punk stehen. Pessimistic Lines -The no future Ep- schließen stilistisch an ihr 2009 Demo an und liefern einen willkommen Soundtrack für Tage an denen man der Welt am liebsten einen Riesen- großen Scheißhaufen spendieren möchte. Die Stuttgarter gehen hart ins Gericht mit gesellschaftlichen Umständen, reflektieren ihre Wut und sprechen auch schon mal eine niedergeschlagene Sprache.
    „Böse“ klingt der Sound die ex Musiker von Comecloser, Crisis Never Ends und Chaos in Me
    dennoch nicht. Auch wenn gewaltig die Gehörgange durch gepustet und einem kaum eine Verschnaufpause gegönnt wird, bieten Pessimistic Lines weitaus mehr als rasanten Hau drauf Punkrock. Zwar prügelt man gerne mal was das Zeug hält, versteht es dennoch jeden Track zu einem eigenständigen Konstrukt zu formen. Zwischen den schnellen Passagen bauen sich feurige mitreißende Midtempo Passagen auf, die für zusätzlichen Dampf sorgen und den ein oder anderen melodischen Bogen nicht scheut. Unterstützt durch die knappe Spieldauer hängt -The no future- in keiner Sekunde, weniger ist halt oftmals mehr.

    Tracklist:
    On our way down
    Taste of death
    No future
    Restless,boundless,godless
    Fuck what you call safety
    The walkmen generation is using ipods too

    Durchde


    Endlich, der Final Harry Potter 7.2 Trailer ist da!!!

    25.06.2011 - 20:05
    YouTube Preview Image

    Am 14.7 geht es los ….

    Durchde


    Roger King auf Solopfaden

    23.06.2011 - 20:12

    Roger King, Sänger und Gitarrist der Emo Indi Band Reaching Away ist scheinbar nicht ausgelastet.

    Die ex The Pine Crew hat gerade erst ihre zweite Platte raus gebracht, da kündigt der Frontmann mit -Still Waiting- auch schon seine erste Solo Platte an…

    Durchde


    LA DISPUTE,TOUCHE AMORE und DEATH IS NOT GLAMOROUS Tour

    23.06.2011 - 20:00

    LA DISPUTE (usa | no sleep records)

    http://www.myspace.com/ladispute

    https://www.facebook.com/LaDisputeMusic

    TOUCHE AMORE (usa | deathwish records)

    http://toucheamore.com/

    https://www.facebook.com/pages/Touche-Amore/110931948938772

    DEATH IS NOT GLAMOROUS (nor | cobra records)

    http://www.myspace.com/deathisnotglamorous

    https://www.facebook.com/pages/Death-is-not-Glamorous/142589109118842

    21.07.2011 DE Berlin, Cassiopeia
    22.07.2011 CZ Rokycany, Fluff Festival
    23.07.2011 BE As, Vlamrock
    24.07.2011 NL Eindhoven, Kafee Alovs
    25.07.2011 FR Paris, Batofar
    26.07.2011 FR Lyon, La Marquise
    27.07.2011 IT Lugo, Ravenna Lughè – Circle Festival
    28.07.2011 CH Zürich Dynamo
    29.07.2011 DE Stuttgart, Juha West
    30.07.2011 DE Saalfeld, Klubhaus
    31.07.2011 DE München, Feierwerk
    01.08.2011 HU Budapest, Durer kert
    02.08.2011 AT Wien, Escape
    03.08.2011 DE Hamburg, Rote Flora
    04.08.2011 DE Leisnig, Sucks n Summer Festival
    05.08.2011 DE Münster, Sputnik Cafe
    06.08.2011 DE Mönchengladbach, Horst Festival
    06.08.2011 DE Köln, AZ
    07.08.2011 UK Kent, Heavy Festival*
    08.08.2011 UK Brighton, The Hydrant
    09.08.2011 UK Leeds, The Well
    10.08.2011 UK London, The Underworld
    11.08.2011 UK Kingston, Fighting Cocks
    12.08.2011 BE Ieper, Ieper Festival
    *without DING


    Static Void – Monosyllabic

    23.06.2011 - 07:50

    [2011 Cobra X Records]
    [www.staticxvoid.tumblr.com]

    Vorneweg:
    Das schnöde Cover von Static Void erinnert eher an ein Morrissey Release als an eine Hardcorescheibe. Das zeigt einfach mal wieder wie wichtig es ist eine Platte nicht nach seiner Aufmachung zu beurteilen. Ansonsten könnte es passieren, dass ein amtliches Debüt wie das von den ex Sirens Leuten ungehört bleibt…

    Aus den Boxen bläst mir ein rockiger 90ies orientierter Edger Sound entgegen, welcher laut Promo Sheet irgendwo zwischen Quicksand und Boy Sets Fire angesiedelt sein soll. Die Beschreibung trifft den Stil, des sowohl im Ruhrpott als auch im Mannheimer Raum beheimateten Quartetts, recht gut. Auch wenn der Sound schon etliche male kopiert wurde klingen Static Void keinesfalls abgegriffen. Die musikalischen Erfahrungen der Member braucht man nicht anzweifeln und sie bringen den nötigen Background mit, um auch auf ihrer neuen Spielwiese zu punkten. Die sieben Tracks auf -Monosyllabic- knallen prima. Besonders hängen geblieben sind mir neben den rockigen Tunes die progressiven Passagen aus den schon mal der ein oder andere packende Hooks hervorgeht. Außerdem scheuen Static Void keine kurzen emotionalen Passagen, wie es Endpoint oder Upfront in ihren Spätphasen praktiziert haben.
    -Monosyllabic- tritt abwechslungsreich in Erscheinung und ich empfinde es angenehm, dass keiner der verwendeten Stilelemente ausgereizt wird. Die Jungs verstehen es blind wuchtige Riffs zu spielen, die prima Spannungsbogen formen.

    Auch wenn Static Void absolut nichts neues auf die Beine stellen, betreiben sie ihr Spiel dermaßen gut, so dass man sich mit -Monosyllabic- unbedenklich eine weitere Platte aus diesem Genre in den Schrank stellen kann..

    Tracklist:
    Mahr
    Stuck
    D’or
    Half
    Lust
    None
    Code

    Durchde


    Cannon for cordoba – Among all letters EP

    21.06.2011 - 18:11

    [2011 Lechuza Records]
    [www.myspace.com/cannonforcordoba]

    Endlich, Lechuza Records ist aus seinem zweijährigen Dornröschenschlaf erwacht. Wieder einmal bewies das Frankfurter DIY Label den richtigen Riecher, als sie Ende April die Debüt EP von Cannon for Cordoba veröffentlichten. Eigentlich sollten die sieben Songs, der ebenfalls in Frankfurt beheimateten Post Hardcoreband, vor einem Jahr erscheinen und ist seit Ende 2009 im Kasten. Lieber spät als nie und zum Glück hat es -Among all letters- nun doch noch geschafft.
    Erstmals veröffentlichen Lechuza ein CD only Release. Auch die Aufmachung kommt deutlich reduzierter, als die letzten drei Scheiben des Hauses. Die digitale Konserve, der nach einem 70ieger Jahre Western benannten Kombo steckt in einem schlichten Pappschuber, die persönlichen Lyriks befinden sich auf einem kopierten Blättchen. „Zum Trost“ gibt es das ganze dann aber zu einem fast geschenkten Preis von nur 4 Euro….

    Wenn man -Among the letters- 22 Minuten Zeit schenkt und sich dem Füllhorn an Ideen hingibt, mag man keineswegs mehr die Worte billig in den Mund nehmen. Das Quartett sieht sich irgendwo im Emocore Kosmos, geht aber einen Sprung weiter und kann sich dank einer ausgeklügelten Spielweise deutlich von seinen Mitstreitern abheben.
    Cannon for cordoba bedienen sich zwar auch dem längst abgegriffenen laut & leise Spiel, untermalen diesen aber mit einer spannenden frickligen Spielweise aus unterschiedlichsten musikalischen Spektren. Den Spagat zwischen rockigem emotionalen grooves ala Thursday und Free Jazz anmutenden Parts gelingt ihnen mindestens genauso gut wie seinerzeit Hot Cross.

    Um mal einen kurzen Ausschnitt der Vielseitigkeit zu spiegeln:
    Im Song „To contemn the world“ vermute ich Monochrome hätten die Liebe zum Hardcore (wieder) entdeckt, während z.B. Gesangspassagen in „Corroding indifference“ ein wenig an Nathan von Boy Sets Fire erinnern. Am spannendsten finde ich das vollbrachte Kunststück, Ideen so zu konstruieren, dass man immer wieder neue Facetten auf -Among all letters- entdecken kann …

    Coole Sache auch wenn das Rätsel der kopflosen Möwen fütternden Frau noch gelöst werden muss…

    Tracklist:
    Prolegomenon
    Give something back
    Erik in the box
    A motley tristesse
    Dead end street
    To contemn the world
    Corroding indifference

    Durchde


    Falkland – same- CD

    19.06.2011 - 18:01

    [2011 Gorilla Music]
    [www.falklandmusik.de]

    Die spannenden Momente beim Review schreiben stellen sich bei mir immer dann ein, wenn ich z.b. wie heute von einer Platte wie die von Falkland aus dem Hause Gorilla Music angestupst werde, zu der ich allein sicherlich nicht gefunden hätte. Die Kölner Formation debütiert mit ihrem selbst betitelten Album, auf dem sie sich an der eher ruhigeren Singer/Songwriter Sparte bedienen.

    Als das aus den slamWEjam hervorgegangene Trio beschloss deutsche Texte zu schreiben und ihrem Sound reduzierte Elektronika beizumischen, wurde Falkland geboren. Auch wenn die CD nur in einem Pappschuber verpackt und ohne Booklet auskommen muss, darf man sich Inhaltlich von feiner Akustik getragenen Musik überraschen lassen, welche weitaus mehr offenbart als die schlichte Verpackung vermuten lässt. Von der Grundstimmung und ganz besonders von den lyrischen Ergüssen fühle ich mich an einen Easy Listening Verschnitt aus Schrottgrenze und Blumfeld erinnert. Die gewählten Worte werden mit reichlich Poesie garniert und gehen aus einer Wortgewandtheit hervor, welche ohne pseudo- intellektuelle Floskeln auskommt.

    Die feinen 56 Minuten an unterhaltsamer Musik für ruhige Abende allein oder zu zweit gibt es für 7 Euro inklusive Versand. Eine nette kleine Überraschung für zwischendurch.

    Anbei gibt es zwei Videoclips:

    YouTube Preview Image YouTube Preview Image

    Tracklist:
    Leere Gasse
    Ego
    Transistor
    Deja Vu
    Grauschleier
    S.O.S
    Fieber
    Zu wenig Zeit
    Puzzle
    Schwerelosigkeit
    Die gleiche Richtung

    Durchde


    Ills -Mark of man 7inch

    19.06.2011 - 07:45

    [2011 Cobra Records]
    [www.illshardcore.com]

    Die mir bisher unbekannten Ills punkten gleich zu Anfang mit der feinen Wahl zur Künstlerin Sami Havia. Diese hat ein schickes Coverartwork gemalt, in dem sich ständig neue Aussagen interpretieren lassen. Ich liebe solche Spielchen. Musikalisch hätte ich hinter der schmucken Aufmachung allerdings eher abgefahrenen Screamosound erwartet als den fürs Label eher ungewöhnlichen Prog Metal verfeinerten Core.

    Die seit 2008 existierenden Finnen bekunden weniger Interesse am modernen Metalcore und bereichern ihren Sound mit einem Riffing, das unverkennbar Vorlieben zum Thrash und Black Metal erkennen lässt. Die Einsätze geschehen in angenehmer wohl dosierter Form, um nicht Gefahr zu laufen den im Hardcore verwurzelten Sound zu überladen.
    Beim Gesang wird man auf -Mark of man- schon mal an Metallica erinnert und man besitzt reichlich kreative Energie, um jeden Song eine persönliche Note zu schenken.

    Die A beginnt mit „Night was all“. Nach einem ruhigen Intro startet die Platte mit eher langsamen Sound. Gesangs technisch finden sich zur rockig orientierten Stimme auch kurze Gindcore angelehnte Screamattacken. Mit „Despondent“ gewinnen Ills deutlich an Fahrt und wirken recht angefressen. Die Gitarren liefern reduzierte Death Metal Anleihen, welche den Hardcorekosmos von Ills gut zu Gesicht stehen.

    Auf der B Seite eröffnet der Song „Solus. Hier wird ordentlich die Thrash Metal Axt geschwungen und verbindet soliden Midtempo Core mit einer Stimme, die an einen angepissten Mille von Kreator erinnern. „Dead in life“, der letzte Track fällt deutlich progressiver aus und besticht besonders durch seine Doomigen Akzentuierungen. Ills hätten ruhig anstelle dem kurzen aber dennoch nervigen Solo mehr von der zweiten dunkleren Gesangsstimme bringen können.

    Macht Lust auf mehr. Nach einem Demo und der nun zweiten 7inch dürfte ein vollständiges Album sicherlich nicht mehr lange auf sich warten lassen…

    Tracklist:
    Night was all
    Despondent
    Solus
    Dead in life

    Durchde


    Die neue Reaching Away ist da!!!

    18.06.2011 - 13:51

    Yeahhhhhhhhhh, die zweite Reaching Away Full Lenght lag heute in der Post.

    Die -Please remember me- CDR kommt in einem selbst gebasteltem Cover und ist auf 100 Stück limitiert.
    Review folgt…

    Durchde