07.07.2011 - 16:04
Hallo liebe Leser von Durchdes Welt.
Sorry an alle die in den letzten Wochen versucht haben mich über das Kontaktformular zu erreichen. Leider konnte ich den Defekt nicht auf die schnelle beheben und habe daher zwecks Übergangslösung am selben Ort meine Mailadresse hinterlegt.
Bis bald,
Gruß Durchde
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06.07.2011 - 10:20
Vom aktuellen Album meiner Kölner Indi Lieblinge….
Durchde
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Schlagwörter:Clip, Genepool, Spalter | Permalink
03.07.2011 - 08:16

[2011 Rookie Records]
[www.myspace.com/realgenepool]
Nicht schlecht. Es ist gerade erst ein Jahr her als Genepool ihr letztes Album -Lauf! Lauf!- veröffentlicht haben. Auf dem Namen -Spalter- tauften die Kölner ihr neustes Release und bieten keineswegs einen tristen Aufguss von Althergebrachtem. Mit dem zweiten Anlauf findet sich der neue Sänger jetzt noch besser in den Sound ein und bereichert mit einer persönlichen Marke. Die erlangte Symbiose führt dorthin, eine der vielleicht coolsten Indi Rock Scheiben der letzten Jahre hervorgebracht zu haben.
Auch wenn das romantische Coverartwork einen völlig anderen Sound erwarten lässt, beherbergt dieses zwölf Dancefloor Smasher, welche deutlich Wave orientierter als in der Vergangenheit ausfallen. Die Vergleiche zu Smoke Blow treten vermehrt in den Hintergrund und es finden sich heute neben Punkigen Tunes Anspielungen zu Sisters of Mercy, David Bowie und Gang of Four. Ein leicht schattiger 80ies Sound ist präsent und leistet neben den warmen Melodien einen spannenden Kontrast.
Auf -Spalter- greift jeder Song ineinander über und prägt ein Erlebnis in dem im Verlauf stetig Steigerungen zu verzeichnen sind. Der Titeltrack „Spalter“ setzt mit treibendem Beat und knalligen Refrain einen prima Einstand. Mir gefällt die Vermischung der emotionalen Momente, die zwischen rockigen Tunes auftauchen.
Mit „Bottom Kill“ geht es noch etwas lauter zur Sache.
Einer meiner Favoriten stellt „I’m in Love with A Ghost“, welcher strikt nach vorne marschiert, in den Strophen leicht Wavig klingt und zum Refrain einen genialen Dancepart mit einprägsamen Gesangschorus bietet. Klasse sind auch die Keyboard untermalten Parts, die dem Sound ein ausgewogenes Korsett bindet.
Mit „We are Stars“ kommt im Anschluss gleich die nächste Bombe. Rockige Beats, melodischer Chorus und leicht verspielte Akustik Gitarren Einlagen in den Mittelparts.
Die Punkig Seite von Genepool zeigt die erste deutsch gesungene Nummer „Feindbild“. Klingt zuerst etwas ungewöhnlich und bereichert -Spalter- mit weiblichen Gesangsparts um weitere Nuancen.
„Sheiks“ zeigt weitere Facetten. Mit nach vorne gerückten elektronischen Tunes kommt die Nummer deutlich synthetischer und man könnte vermuten, dass sich Genepool bei dessen Produktion reichlich Pet Shop Boys Platten angehört haben.
In „Submission“ bewegt man sich in einem Mix aus altem David Bowie und Punk. I Tüpfelchen des Songs sind die eingeworfenen deutschen Gesangszeilen.
Im letzten Song des Albums „This is where it all begins“ beweisen Genepool noch einmal ihre Vielfältigkeit und beenden ein Album, welches ich so schnell nicht zur Seite legen werde…
Tracklist:
01.) Spalter
02.) Bottom kill
03.) I’m in love with a ghost
04.) We are stars
05.) Feindtbildt
06.) Destination 186
07.) Tar and feather
08.) Sheiks
09.) Submission
10.) Sanctuary
11.) End of the world show
12.) This is where it all begins
Durchde
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