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    Roger King – Still Waiting

    04.12.2011 - 09:49

    [Auf 100 Stück limitierte CDR]

    Als Roger King (The Pine/Reaching Away) kurz nach der Ankündigung seiner Solopläne gleich mit seinem Debüt -Still Waiting- am Start war, freute ich mich dermaßen über den neuen Stoff vom Meister und orderte eine Copy im blinden Vertrauen. Die acht Tracks des Albums befinden sich auf einem gebrannten Silberling und mit der Aufmachung des Covers und beiliegenden Textblättern erinnert das Release optisch an sein letztes Reaching Away Output.

    Voller Vorfreude legte ich die Scheibe in den Player und ein recht scheppernder Sound drang in mein Gehör. Nachdem ich die Lautsprecherkabel kontrollierte und den Player mit einer anderen Scheibe testete, stellte ich zwar glücklicherweise fest, dass mein Equipment heile, jedoch Herr King für meinen Geschmack eine Spur zu weit im DIY versunken zu sein scheint. Homerecording hin oder her. Sein Akustik getragenes Geschrammel klingt wie eine Record Session in der Küche, welche aus dem Nachbarzimmer über eine Gegensprechanlage mitgeschnitten wurde. Roger versucht erneut im Singer/Songwriter Stil Akustik Emo zum besten zugeben. Doch wo ist das Unvergleichliche, die Wärme, die mitreißenden Kompositionen, welche unter die Haut gingen geblieben?
    -Still Waiting-, von der miserablen Soundqualität mal abgesehen, funktioniert überhaupt nicht als Album und einzelne Highlights lassen sich nur mit viel Geduld bei ganz genauem hören ausmachen. Auf dem „Album“ befinden sich leider nicht mehr als acht unausgearbeitete Stücke, welche wie eine spontane Jamsession klingen.

    Ich hoffe doch sehr, dass -Still Waiting- nur ein ganz großer Ausrutscher von Roger King gewesen ist…

    Tracklist:
    These Trees Ain’t Moving
    Leaving Behind The Ways Of The world
    Still Waiting
    SOS In The Sky
    Teach Me How To Grow
    Answer Me Why
    Turning Things Around
    Hope To The Plate

    Durchde


    X- Men – First Class

    01.12.2011 - 14:59

    Die bisherigen X-Men Filme litten meiner Meinung, ähnlich wie Fantastic 4, darunter, die Schwierigkeit die einzelnen Charaktere eines Superhelden Teams gleichberechtigt darzustellen.
    Nach dem Spin Off von Wolverine, erschien vor einiger Zeit die Gründungsgeschichte der X-Men. Ich rechnete mit einer Menge Blödsinn, da ich eine Kinder gerechte Version des Mutanten Teams erwartete. Aber dem sollte nicht sein.

    Die Geschichte erzählt wie Eric und Charles Xavier zu Mister X und Magneto wurden und ihr Team formierten. Der zeitliche Rahmen beginnt im 3.Reich, in dem Erics Mutter von den Nazis ermordet wurde und er später Rache verübte. Wäre da nur nicht sein ehemaliger verhasster Mentor, welcher sich ihm in die Quere stellt. Sein Widersacher findet eine Möglichkeit den telepathischen Kräften Xaviers zu trotzen und zettelt bei Kuba einen möglichen dritten Weltkrieg an.

    Die Umsetzung der Charaktere ist den Machern ebenso wie die Kulissen gelungen.
    Der Film folgt einem erzählerischen Bogen, welcher im Verlauf an Spannung und Dynamic wächst. Trotz der über zwei Stunden Laufzeit wird -Fist Class- in keiner Minuten langweilig.

    Durchde