08.01.2012 - 22:15

[2011 Let it burn]
[www.facebook.com/showyourteethrocks?ref=ts]
ShowYourTeeth haben nach ihrem Debüt auf Let it Burns Digital Label Acuity Music nun mit -World Denier- ihren Einstand als physikalischer Tonträger beim Münchener Hardcore Label.
Seit drei Jahren tourt die junge österreichische Band in jeder freien Minute und konnte sich in der Szene eine treue Fanbase erspielen und reichlich Kontakte knüpfen. So ergab sich, dass sich zur Studiosession Jonny OC von Liferuiner, Marcus Smaller von 3 Feet Smaller und Jojo Herbst von From Dawn To Fall einfanden, um Gastvocals bei zu steuern.
Der „World Denier“ betitelte Opener des Albums beginnt für Hardcore Verhältnisse fast schon meditativ und lässt mit seinen dezent einsetzenden kehligen Screams zum Gitarrengeplänkel eine neue Facette des Post Rocks vermuten. Wut und Verzweifelung gepaart mit angenehmen Melodien habe ich bis dato in dieser Form eher selten vernommen.
Mit dem zweiten Stück „Trapped sovereigns“ gewinnt der Sound an Fahrt, wird deutlich Hardcorelastiger und lässt in der Leadgitarre eine Vorliebe zum klassischen Metallrock erkennen. Das ganze wird von einem toughen Drumsound untermauert, der die anfängliche Harmonie in eine dunklere Richtung leitet. Circa 50 Sekunden später zeigen die Welten Verweigerer die Zähne und präsentieren eine unerwartete Überleitung zum Metalcore. Dieser wird mit zahlreichen melodischen Akzenten aufgelockert, zeigt sich jedoch oft zu trocken, klingt recht minimalistisch in den deftigen Passagen, welche nicht selten in einem zähflüssigen Downtune Gewitter zerfallen. ShowYourTeeth sind kompromisslos auf ihrer Art, überladen ihre Songs nicht mit übertriebenen Mosh Breaking, gehen aber leider ab der zweiten Albumhälfte vermehrt die Ideen aus. Schade die Jungs haben es technisch wirklich drauf und können in gewissen Momenten mit reichlich Atmosphäre punkten.
Aber vielleicht wäre eine Mini CD mit den besten Songs des Albums doch die bessere Wahl gewesen ….
Tracklist:
World denier
Trapped sovereigns
Worthless
Shut eyes
Black wolves
The person you’ve called is currently changing his life
At least my phone bill is getting lower
Catching colds at the top of the world
Erase me
Ossuary
Shipwrecked
Durchde
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Hardcore |
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05.01.2012 - 07:00

[2011 Broken Silence]
[www.toxpack.de]
„Seid wann hörst Du Böhse Onkels“ wurde ich gefragt, als -Bastarde von Morgen-, das 2011er Output von Toxpack während der Arbeit lief. Ein anderer Kollege tippte in einem Instrumentalpart auf alte Toten Hosen. Hmmmmm, auch wenn ich mit den bösen Buben aus Frankfurt nichts zu tun haben möchte, erinnert der Sound der Berliner schon ein wenig an die olle Bande….
Allerdings klingen Toxpack weniger angepasst und im Stadion kann ich mir die Streetcorler auch kaum vorstellen. Dazu klingen die Bastarde von Morgen einfach zu rau und orientieren sich eher am Streetcore als am gefälligen Deutschrock.
Toxpack gelingt das Kunststück 12 Songs für jede Lebenslage eines kritischen wütenden Underdogs bereit zu stellen. -Bastarde von Morgen- erzählt Geschichten aus dem Leben, in denen man rasch zahlreiche Parallelen zu eigen und Unterstützung findet, in Momenten in denen man am liebsten alles hinschmeißen würde.
Musikalisch fahren die Jungs ein metallisch rockiges Brett mit vereinzelnden Oi Punkroots. Gesangliche Unterstützung holte man sich jeweils für einen Song bei Roi Pearce von Last Resort und Paul Bearer von Sheer Terror, welche dem Album den letzten Schliff verleihen.
Wenn nur das bekloppte Cover des Digipacks nicht wäre, dann würde ich -Bastarde von Morgen- bedenkenlos eine höchst mögliche Punktzahl aussprechen!
Tracklist:
01 Ludi Incipant
02 Zehn
03 An all die Dämonen
04 Bastarde von Morgen
05 Das Problem sind wir selbst
06 Wunden der Zeit
07 Heute so, morgen so
08 Was uns verbindet
09 Wenn Sehnsucht stirbt
10 Profilneurotiker
11 Uhrwerk
12 E.B.S.C
13 Libertas
Durchde
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Hardcore, Metal/Rock, Punk |
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02.01.2012 - 07:00

Auf Killer Elite hört der neue De Niro Streifen und endlich kann der alte Sack mal wieder zeigen, dass er es Action mäßig immer noch drauf hat. An seiner Seite kämpft sich Jason Statham mit der Hollywood Legende durchs Feld und ich hätte nicht gedacht, dass die beiden ungleichen Darsteller auf der Leinwand so gut miteinander harmonieren würden.
Die Story beruft sich auf eine wahre Gegebenheit. Der jüngere Part des Killer Duos setzt sich zur Ruhe. Der Frieden hält genau so lange an bis sein ex. Kollege von einem Ölscheich festgehalten wird und gegen einen erneuten Job des Ruheständlers freigekauft werden soll. Der erneute Auftrag, eine Rachefeldzug gegen die Mörder der drei Söhne des Scheichs, soll ohne zurück verfolgbare Spuren abgewickelt werden. Die Opfer gehören einem englischen Elite Geheimdienst an und es stellt sich heraus, dass weit mehr auf dem Spiel steht als ein Rachefeldzug und möglicherweise ganz andere Fäden gesponnen werden….
Killer Elite bleibt bis zum Ende spannend und hält die Spannung. Erfreulicherweise wird fast gänzlich auf Spezialeffekte und überzogene Kampfszenen verzichtet, es wird lieber auf das schauspielerische Können der beiden Hauptakteure vertraut.
Ein klasse Streifen!
Durchde
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01.01.2012 - 18:43
… wer dran glaubt…
Ich werde “einfach” weiterhin versuchen das Beste aus meinem Leben zu machen, auch wenn ich sicherlich in 2012 um einige Stolpersteine herum manövrieren muss.
Aber das Leben ist halt kein Ponyhof, aber der Blick straight nach vorne bleibt Pflicht.
Ein Frohes Neues wünsche ich Euch,
Gruß Durchde
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Schreibwerk |
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