Converge – All we love we leave behind
11.12.2012 - 00:00
[2012 Epitaph]
[www.convergecult.com]
Love us or hate us, Converge gehören auch 2012 zu den Bands, bei welchen sich die Geister scheiden.
Für die einen sind sie zu extrem und komplex, für die anderen mit das Kompromissloseste was der moderne Hardcore zu bieten hat. Converge machen es auch mit -All we love we leave behind- nicht leicht und nehmen den Hörer mit auf eine Reise beginnend bei den ,Urgewalten des Hardcores überqueren emotionale Gefilde und toben sich mit traditionellem Rockriffing im Metalcore Lager aus. In den 14 Songs wird alles bunt gemixt und steht musikalisch nicht selten kopfüber. Es wird ein unglaubliches chaotisches Brett aufgefahren, welches durch die noch deutlichere Rock Prägung als der Vorgänger und abwechslungsreicheren Gesang für einige Überraschungen sorgt. Ich finde es unglaublich wie man mit nur einem Sechseiter solch einen Krach und komplexes Gewitter produzieren kann. „Coral Blue“ sticht für mich besonders heraus und klingt wie eine Mixtur aus Black Sabbath, Amebix gepaart mit Goth Rock Elementen.
Mit diesem Abwechslungsreichtum und ihrer brutalen Durchschlagskraft machen sich Converge immer wieder zu etwas besonderem auch wenn das Coverartwork diesmal eher öde ausgefallen ist.
Tracklist:
1. Aimless Arrow
2. Trespasses
3. Tender Abuse
4. Sadness Comes Home
5. Empty On The Inside
6. Sparrow’s Fall
7. A Glacial Pace
8. Vicious Muse
9. Veins And Veils
10. Coral Blue
11. Shame In The Way
12. Shame In The Way
13. All We Love We Leave Behind
14. Predatory Glow
Durchde




Wie lange haben wir auf diese DVD gewartet? Wie oft wurde sie verschoben und welche hohen Erwartungen hatten wir an das Teil…?
Bei diesem Release handelt es sich um eine Zusammenstellung Converge`s ersten Aufnahmen. Hier sind die Songs von 91- 94 enthalten. Im einzelnen Tracks der ersten 12 inch, dem Demotape und einigen Compilationtracks. Vergleichbar ist der damalige Sound der Band mit heute sicher nicht. In ihren ersten Jahren produzierte die Band aggressiven Emocore mit vielen Alte Schule Elementen. Stellenweise blitzen hier und da sogar einzelne Melodien durch und der Gesang zeigt sich ein wenig abwechslungsreicher. Ich finde das es sich hier um richtig geile Aufnahmen handelt die nicht nur Converge Fans begeistern dürften.
Diese Veröffentlichung ist eher als eine Compilation zu verstehen. Endhalten sind neben der Single, vier Studio und drei Live Tracks. Zu früheren Tagen spielte die Band schon recht abgedrehten Metalcore, jedoch nicht ganz so vertrackt und chaotisch wie die neueren Releases. Hier hört man stellenweise noch richtigen Hardcore raus und ein wenig mehr Abwechslung im Gesang , wenn man das überhaupt bei Converge sagen kann. Auf jeden Fall eine geniale Scheibe, die schon das Chaos der heutigen Stimmung erahnen lässt.