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    Viel Lesestoff für kleines Geld..

    27.12.2012 - 00:00

    Kalle Stille, unter anderem durch seine Beiträge im OX und der Webseite www.bobtorture.de (Konzertfotos/Reviews/Storys) bekannt, veröffentlichte vor einiger Zeit gleich zwei Bücher.

    Das erste mit „Kurz vor dem Arsch der Welt links ab“ betitelte beschreibt in Form von Auszügen seine (Punker) Biographie, beginnend in den frühen Achtzigern. Meinen persönlichen Bezug fand ich rasch, da sich viele Gegebenheiten auf dem Dorf abspielten und ich reichlich Parallelen zu meiner Vergangenheit fand. Die Zeit ohne Internet und Handy gepaart mit reichlich Anekdoten dieser Jugend und die Entwicklung des Punk und Hardcores in Deutschland erzählt Kalle auf amüsante Art und Weise. Mit seiner Erzählweise erinnert er an eine ungehobelte und unverblümte „Generation Golf.“ Klasse Werk, welches auch für nicht Punker unterhaltsamen Stoff bietet.
    Das Softcoverbuch koste 11 Euro, beinhaltet 250 Seiten, welche bis zum Rand bedruckt sind und gefühlte 150 Seiten mehr Lesespaß vermitteln.
    Enthält hidden Bonustracks zum runter laden…

    Für nur vier Euro mehr gibt es das 480 Seiten starke, zum Titel „Alles was ein Fanzine braucht“ passende, A5 Look gehaltene Buch. Kalle Stille gibt einen Überblick seines mittlerweile 27jährigen Schaffens in der Fanzine Kultur. Die anfänglich selbst kopierten Heftchen waren in der Zeit der Pre Digital Area das Sprachrohr der Szene und boten darüber hinaus einen Austausch über sozialkritisches Allerlei. Aufgrund der größtenteils dem Original entnommenen Artikeln u.a. aus dem Think, OX oder Plot, muss man sich durch ein recht kleines Schriftbild kämpfen. Wenn auch stellenweise schwer zu entziffern (vielleicht sollte ich einfach mal wieder meine Brille aufsetzen?), erhält das Punkerherz mit diesem Buch eine Zeitreise durch die Punk und Hardcore Welt, welche Lesestoff für eine ganze Weltreise garantiert. Ein wahrlich fettes Werk!
    Enthält ebenfalls einen Hidden Bonustrack.

    Durchde


    Kochen ohne Knochen – Das Ox-Kochbuch 5

    05.12.2012 - 23:10



    Mehr als 200 Vegane Punk Rezepte
    von Uschi Herzer & Joachim Hiller

    [2012 Ventil Verlag/Ox Verlag ISBN 978-3931555-28-3 Kostet 9,90 Euro]

    Das Punk/Hardcore/Rock N Roll Fanzine Ox hat es in einem viertel Jahrhundert auf mittlerweile über 100 Ausgaben geschafft. Eine der regelmäßigen Beiträge des Heftes ist die vegetarische Rezept Seite, welche in gebündelter Form bisher vier Ox- Kochbücher füllt. Am 06. Dezember erscheint ein weiterer Band mit zahlreichen neuen Ideen, welcher namentlich nach dem Magazin aus selben Hause betitelt wurde. In -Kochen ohne Knochen-, dem fünften Werk, präsentiert sich die Koch Crew in konsequenter Weiterentwicklung vegan und leistet in der Einleitung Aufklärung zur Tierfreien Lebensweise ohne den Zeigefinger zu erheben. Für den Einsteiger finden sich hilfreiche Ernährungshinweise und anhand aufgezeigter Beispiele wird verdeutlicht, dass eine vegane Ernährung keinen Verzicht bedeutet und an wirklich nichts vermissen lässt.

    Auch wenn im Hause Ox mit den Jahren alles größer & bunter geworden ist und man mit den Publikationen über Punkrock Kreise hinaus bekannt sein dürfte, bleibt der Kern der Sache beständig: Einfache Gerichte, locker beschriebene Rezepte ohne abenteuerliche Zutatenlisten. Dazu gibt es passende Musiktipps, zwecks stimmiger Untermalung beim brutzeln.

    Das fünfte Ox-Kochbuch sieht sich mehr als eine bloße Aneinanderreihung gesammelter Rezept Ideen und versteht es die vegane Ernährungsweise locker und mit reichlich Spaß zu vermitteln. Visuell lockern neben Bildern gekochter Mahlzeiten Illustrationen aus dem Hause Rautie, die nicht minder unterhaltsamen Texte auf.

    Gegliedert ist das 192 seitige Softcoverbuch in Salate, Suppen, Snacks, Hauptgerichte, Nachgebautes, Aufstriche und Süßes und bietet zahlreiche Ideen ebenso für ein üppiges Menü wie auch für die kleine Mahlzeit zwischendurch.

    Viel Spaß beim nach kochen wünscht,

    Durchde


    Pessimistic Lines – The No Future EP

    26.06.2011 - 17:49

    [2011 Cobra Records/Drastic Actions]
    [www.pessimisticlines-hc.blogspot.com]

    6 Songs in 6.5 Minuten sollte ne Hausnummer sein, für diejenigen welche auf rasanten Hardcore Punk stehen. Pessimistic Lines -The no future Ep- schließen stilistisch an ihr 2009 Demo an und liefern einen willkommen Soundtrack für Tage an denen man der Welt am liebsten einen Riesen- großen Scheißhaufen spendieren möchte. Die Stuttgarter gehen hart ins Gericht mit gesellschaftlichen Umständen, reflektieren ihre Wut und sprechen auch schon mal eine niedergeschlagene Sprache.
    „Böse“ klingt der Sound die ex Musiker von Comecloser, Crisis Never Ends und Chaos in Me
    dennoch nicht. Auch wenn gewaltig die Gehörgange durch gepustet und einem kaum eine Verschnaufpause gegönnt wird, bieten Pessimistic Lines weitaus mehr als rasanten Hau drauf Punkrock. Zwar prügelt man gerne mal was das Zeug hält, versteht es dennoch jeden Track zu einem eigenständigen Konstrukt zu formen. Zwischen den schnellen Passagen bauen sich feurige mitreißende Midtempo Passagen auf, die für zusätzlichen Dampf sorgen und den ein oder anderen melodischen Bogen nicht scheut. Unterstützt durch die knappe Spieldauer hängt -The no future- in keiner Sekunde, weniger ist halt oftmals mehr.

    Tracklist:
    On our way down
    Taste of death
    No future
    Restless,boundless,godless
    Fuck what you call safety
    The walkmen generation is using ipods too

    Durchde


    The Haverbrook Disaster – Hopeward Bound –

    07.05.2011 - 08:07

    [Let it Burn Records Release: 3 Juni 2011, CD & Download]
    [www.myspace.com/thehaverbrookdisaster]

    The Haverbrook Disaster ordnete ich in Vergangenheit eher zu den unauffälligeren Kombos. Zu viel Metal und zu wenig Hardcore für meinen Geschmack Man bediente auf den ersten Releases lieber die monotone Bollo Schiene, anstelle den ausgeprägten Fähigkeiten eine eigenständige Note zu verpassen.
    Mit der ersten Full Length, der nun auf Let it burn beheimateten Band, ist den Haverbrooks der Sprung über den eigenen Schatten gelungen. Die Karlsruher gestalten ihr Songwriting flexibler und mit der Unterstützung von Produzent Zeuss (arbeitete schon mit Hatebreed oder Bleeding Through) ist im Planet Z Studio ein Metalcore Album der gehobenen Klasse entstanden. Gesangliche Unterstützung gab es unter anderem von Thick as Blood und The Blackout Argument.
    Auf -Hopeward Bound- wurde das gute Stück getauft und bietet 12 Tough Guy Core Tracks von fünf jungen Herren, welche trotz des deftigen Styles nicht zum lachen in den Keller gehen. Der Bandname allein sorgt für den nötigen Kontrast zum Sound.
    -The Hopeward Bound- vereint die rebellische Art des Hardcores, die technische Versiertheit des Metals und einige Melodic Parts.

    Auch wenn der Sound nicht selten von Downtunes mit moshigen Gitarren dominiert wird, ergänzt sich der derbe Gesang prima mit den emotional angehauchten punkigen Strophen. Erfreulicherweise driften The Haverbrook Disaster nie in popige Gefilde oder klingen aufgrund der stilübergreifenden Elemente gefällig. Schädelspaltende, messerscharfe Gitarrenriffs treffen auf ungewöhnliche und überraschend eingearbeitete Melodien, welche neben aggressiv gefauchten Shouts zu kleinen Hits kristallisieren. Auf die Spitze getrieben und der herausstechendste Song des Album ist zweifellos „Talking Big“ und empfehle diesen daher als Anspieltipp. Grandiose Nummer und ein cooles überraschendes Album!

    Tracklist:
    Howling With The Wolves
    The Runiner
    Hopeward bound
    Mr. No Regrets
    An Offer You Can’t Refuse
    Talking Big
    Oceanic 815
    On With The Show
    This Train Will Call at…
    Define Me
    Yesterday or Never
    Rewind

    Durchde


    Remember – Chuzpe

    04.05.2011 - 01:28

    [2010 Rising Riot Records]
    [www.myspace.com/rememberhc]

    Im Oktober letzten Jahres lieferten die Dortmunder Remember nach einem Demo und einer beeindruckenden 7inch ihre Debüt L.P. Auch wenn diese schon ein paar Monate auf dem Buckel hat, möchte ich heute für diejenigen die Band/Platte nicht kennen sollten eine Empfehlung aussprechen.

    -Chuzpe- beinhaltet 12 bombastische Hardcore Brecher (inklusive Intro und Outro) deren Intensität ich schon lange nicht mehr wahrgenommen habe.
    Wie ein schwarzes Loch, das alles Licht in sich aufsaugen möchte und sinnbildlich keine Hoffnung auf ein besseres soziales Leben verspricht, drücken sich Remember durch destruktive bedrohliche Midtempo Parts aus. Im Konterpart verstehe ich neben dem bedrohlichen Klangteppich, die schnelleren metallisch angehauchten Parts als Energie Quelle andeutend, selbst in einen verloren geglaubten Kampf nicht aufzugeben. Die kritischen Lyriks der Dortmunder, welche im Textheft Stimmung treffend mit einem Auszug aus Nietzsche eingeleitet werden, durch angepisste Shouts wie ein Schlag in die Fresse spürbar.

    Auch wenn Remember nichts völlig neues an ihren Instrumenten zelebrieren, schaffen sie dennoch das Kunststück aus zahlreichen Fragmenten des Hardcores ihren eigen Sound zu kreieren. –Chuzpe- klingt dermaßen durchdacht und kraftvoll produziert, so dass sich kommende Bands ihres Gernes an ihr messen lassen müssen.
    Beeindruckt hat mich schlussendlich die ausgefeilten Gitarrenparts, welche dezent eingesetzt an den richtigen Stellen immer wieder für eine kleine extra Zündung sorgen. –Chuzpe- zelebriert Endzeitstimmung, klingt böse und verzweifelt. Dennoch setzen sie sich für einen Non Violent Lifestle ein.

    Große Sache!

    Tracklist:
    1. Intro
    2. Resurrection
    3. Trees
    4. Won’t Stop
    5. Chuzpe
    6. Restless
    7. Moving Backwards
    8. Wreck
    9. Take Your Head
    10. Statues
    11. Realm
    12. Outro

    Durchde


    Got Me ? – Review

    06.08.2010 - 04:49

    Hardcore-Punk als Lebensentwurf von Dolf Hermstädter
    [ISBN 978-3-934790-12-4]
    [Taschenbuch vom mox&maritz Verlag 306 Seiten]

    Got Me ? stand schon knapp zwei Jahre auf meiner Wishlist und durfte in diesem Jahr das erste Werk sein, welches ich in meinem Sommerurlaub lass. Dolfs zusammengefassten Kolumnen aus 21 Jahren des Trust Fanzine, berücksichtigt 1986-2007, überbrückte prima meine Reisezeit und war mir als Gute Nacht Lektüre ein kurzweiliges Vergnügen.
    Interessant, wenn nicht gar fesselnd empfand ich die oft persönliche/kritische Lektüre um und über die Punk/Hardcore Szene, mit Blick aufs Zwischenmenschliche und ein wenig Politik.

    Nicht selten fand ich mich zwischen den Zeilen des Geschriebenen von Got Me? wieder. In der Zeit als er das heute dienstälteste Hardcore Fanzine startete, fand auch ich zur Szene. Viele Statements, gerade aus den ersten Jahren der Kolumne, lassen sich heute noch aufgreifen und haben an ihrer Bedeutung nicht verloren.

    Interessant/informativ dürfte das Buch auch für die jüngere Generation sein. Prima noch einmal den Werdegang des Hardcorepunks, anfänglich ohne Mp3, Internet/Handy und Mainstream, den Kerngedanken der Bewegung und die Veränderungen bis heute hin mitzuerleben.

    Vielen Dank Dolf für die Zeitreise durch über 20 Jahre Trust, Punk/Hardcore in Deutschland und darüber hinaus.

    Durchde


    Final Prayer – …Best of times-

    06.06.2010 - 20:51

    [Release: 7.7.2010 auf Let it Burn Records]
    [www.myspace.com/finalprayer]

    Als ich Final Prayer aus Berlin zum ersten mal hörte, dachte ich Hatebreed hätten ein neues Release am Start. Tough-Guy Hardcore voll auf die Zwölf. Zwar klingt deren Sound nicht sonderlich originell, wird jedoch dermaßen präzise ausgeführt, dass sich die Kreuzberger keineswegs hinter Kapellen wie Terror, Madball oder halt Hatebreed verstecken brauchen.
    In gerade mal sechs Jahren konnten sich Final Prayer eine beachtliche Fanbase erspielen und sind mittlerweile zu weitaus mehr als der Geheimtipp des Euro Hardcores herangewachsen.

    Es gibt Tage an denen man gefrustet und einfach kein geeigneteres Ventil als laute Musik vertragen kann. Wenn die Statements einer Band deine Stimmung zu unterstreichen verstehen und herausfordern, deine angestaute Wut entfalten, darf der Sound gerne berechnet und prollig sein. Hier bekommt der Metalcoreler genau das was er verlangt.

    Auf -… Best of time- sind alle bisher aufgenommenen Tracks von Final Prayer zu finden, unter anderem auch die Songs vom gesuchten Demotape. Neben zwei Split Beiträgen und der kultigen -Right here, right now- L.P. gibt es ein feines Alone in a Crowed Cover, das auf dem -Berlin Hardcore Sampler- zu finden war.
    Wem Hatebreed in den letzten Jahren zu Thrash Metal lastig geworden sind und den Hardcore Spirit bei denen vermisst, dürfte ein Freund von Final Prayer werden. Ich habe selten solche tighten Beats gepaart mit messerscharfen Riffing gehört. Jeder Track gleicht einem Schlag in die Magengrube, jeder Shout bläst dir den Kopf frei. Brutalste Moshpits sind auf deren Shows garantiert. Es gibt keine Kompromisse.

    Und das Final Prayer neben dem ganzen Bollokram Sinn für Humor haben, beweisen die Schnappschüsse im Textheft…

    Tracklist:

    -Alcatraz Split-
    No Withness
    Annihilation

    -Right here right now-
    Broken mirror
    Out of content
    The anthem
    Best of times
    Guilt trip
    No place to turn
    Always on top
    Empower
    First
    World down first
    On by one

    -Crisis never ends Split-
    Everyman my enemy
    Self-esteem regained
    Loyal to none

    -Demo-
    Everyman my enemy
    Give me back
    Self-esteem regained
    Empower

    -Berlin Hardcore Sampler
    Is anybody there?

    Durchde


    Jackson Pollocks Action Painting – s/t 7inch

    07.05.2010 - 22:22

    [2010 Kids in Misery]
    [www.myspace.com/jacksonpollocksactionpainting]

    Kids in Misery gehen in die 11. Runde. Erneut konnte sich das sympathische Hamburger Label eine beheimatete Band unter den Nagel reißen und uns Hörern mit einem feinen Stück schwarzem Gold beglücken. Ähnlich innovativ wie die extravagante Malkunst Jackson Pollocks kann man den Sound der Band verstehen. Auch wenn die zwei enthaltenden Songs der Debüt 7inch mit fünf Minuten Spielzeit etwas kurz ausfallen, liegt das weniger an einem kurzweiligen Vergnügen, vielmehr am beeindruckenden Sound und dem Wunsch nach Zugabe.

    Labelseitig wird der Style von Jackson Pollocks Action Painting dem Bereich Post Emocore zugeordnet. Ich höre in den frickligen instrumental Passagen deutliche Hot Cross Anleihen, in den gesungenen Parts wird schon mal zu Matula und Konsorten geschielt. Die fette Produktion von Hauke (Plan 12) sorgt für einen wuchtigen Sound, welcher gerade in den vertrackten Parts die Instrumentalisierungen zu akzentuieren versteht.
    „Viva Alliteration“ wird deutsch besungen, bei „Dead End blus #14“ gibt es ein zweisprachigen Gesangspart. Beim letzt genanten Track verschärft sich der Sound und gewinnt vermehrt an Extravaganz, welcher durch die Schlagzeugarbeit und einem knalligen Bass an die großartigen Kurt erinnert.

    Auf dieser 7inch stimmt einfach alles. Emocore in einer frischen neuen Spielart für das Jahr 2010. Man darf sich nun hoffentlich bald auf Nachschlag von den Hamburgern freuen……

    Tracklist:
    Viva Alliteration
    Dead End blus #14

    Durchde


    Atari Teenage Riot melden sich zurück!

    05.05.2010 - 23:56

    Durch Zufall erfuhr ich das sich die Berlin/Londoner Elektro Anarchos Atari Teenage Riot zu einigen Reunion Shows zusammen gefunden haben. Am Platz vom verstorbenen Carl Crack steht heute MC CX Kidtronik.

    Hier die Tourdaten:
    03.05.2010 PARADISO AMSTERDAM / NL
    05.05.2010 PTR-USINE GENEVA / CH
    07.05.2010 CCM JOHN LENNON LIMOGES / F
    08.05.2010 ANTIPODE RENNES / F
    09.05.2010 LE GRAND MIX TOURCOING / F
    12.05.2010 ELECTRIC BALLROOM LONDON / UK
    14.05.2010 CIRCOLO ONIRICA PARMA / I
    15.05.2010 INIT ROME / I
    21.05.2010 29.PFINGST OPEN AIR HAUZENBERG / GER
    11.06.2010 HARTERA FESTIVAL RIJEKA / HR
    09.06.2010 AUCARD DE TOURS TOURS / F
    16.07.2010 DOUR FESTIVAL DOUR / B
    17.07.2010 CHAUFFER DANS LA NOIRCEUR MONTMARTIN SUR MER (F)
    10.09.2010 BERLIN FESTIVAL BERLIN / GER

    Außerdem erscheint auf Digital Hardcore Recordings am 17.5. die neue Single – Activate – welche auch auf der Bandpage herunter geladen werden kann.

    Juhuuuuuuuuuu!!!

    Durchde


    14. Heartcoretage: Bericht vom 23.4.2010

    24.04.2010 - 19:42

    @AJZ Bahndamm Wermelskirchen

    In diesem Jahr beschloss ich aufgrund der Bandauswahl nur den Freitag zu den 14. Heartcoretagen zu fahren. Allerdings hätte ich mir auch gerne das Fanzine Treffen heute Mittag gegeben.
    Der Show Freitag war recht gut besucht. Etwas nervig empfand ich die langen Soundschecks zwischen den Gigs. Der Sound direkt vor den Boxen war leider viel zu übersteuert, und ich war froh dass ich Gehörschutz trug. Die Wartezeit konnte man sich allerdings wunderbar mit Veganen Snacks und stöbern in einem reichhaltigen Plattenstand verkürzen…

    P.S. Der Sound der Videos ist leider zum kotzen,sorry…

    Under the pledge of secrecy

    Als ich mir vorab die Songs auf deren Myspace Seite gab, war ich von ihrem grindigen Hardcoresound nicht so dolle begeistert. Live kam ihr Sound doch recht impulsive. Die Jungs kamen recht sympathisch rüber. Schon krass welchen Druck man ohne Bassgitarre erzeugen kann…

    Fargo

    Auf Fargo freute ich mich ganz besonderes. Die 7inch von denen habe ich in den letzten Monaten rauf und runter gehört. Den Gig empfand ich jedoch als etwas lahmarschig und “auswechselbar”, sprich ich war völlig enttäuscht. Auch die Spielzeit empfand ich als zu kurz…

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    Danse Macabre

    Danse Macabre spielten eine souveräne Show. Fun gepaart mit Aggressivität auf einer positiven Art und Weise zog mich in den Bann. Leider löst sich die Band bald auf und es wird nur noch zwei Live Shows geben ;-(

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    Patsy O Hara

    - Desinteresse -, ein klasses Album. Ebenso gut gefiel mir die Show von Patsy O Hara. Mit einer der besten Kapellen an diesem Abend.

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    AYS

    AYS überraschten mich. Positive Hardcore at his Best. Die Jungs rockten was das Zeug hielt und nicht selten drehte deren Sänger völlig ab. Passendes Statement von der Band: “Hardcore ist Punk und der wird es immer bleiben!”
    Besser konnte man deren Show und Einstellung nicht umschreiben. Hat Spaß gemacht.

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    Und wieder einmal ging ein gelungenes Heartcoretage Event zu Ende.
    Ich hoffe doch sehr dass sich im nächsten Jahr wieder eine spannende Bandauswahl finden wird. Bis dahin,

    Gruß
    Durchde